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Alex fährt auch weiterhin

Pressemitteilung vom 24. Mai 2011

Amberg-Sulzbach.(sor)

Der Betriebsrat der Eisenbahngesellschaft ALEX trat vor kurzem an die Öffentlichkeit, da er die ersatzlose Streichung der Fernverbindung zwischen Nürnberg nach Prag über Schwandorf befürchtete. Dies nahm der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl zum Anlass, sich in einem Brief an die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) zu wenden. Wie ihm die BEG nun mitteilte, prüfe sie intensiv Nachfrage und Entwicklungsperspektive des ALEX-Verkehrs Nürnberg – Prag auf ihre Optimierungsmöglichkeiten. Es sei jedoch so, dass die tschechische Seite, die ja ein wesentlicher Partner für diese internationale Verbindung sei, auf häufigere Direktverbindungen Prag – München dränge.

Die BEG beabsichtige nicht, die Bahnverbindung Nürnberg – Prag gänzlich aufzugeben oder gar Leistungen beim ALEX ersatzlos abzustellen. Dies teilte die BEG zumindest so dem SPD-Abgeordneten mit. Da konzeptionelle Änderungen das Einvernehmen aller Vertragspartner erfordern, seien derzeit, so die BEG, keine abschließenden Aussagen möglich. Die wichtigste Aussage in diesem Schreiben ist für Strobl allerdings folgende: „Für den nächsten Fahrplan gehen wir heute von einer Fortsetzung des derzeitigen ALEX-Angebotes aus.“ Trotz allem aber will der SPD-Landtagsabgeordnete die weitere Entwicklung hinsichtlich der Bahnverbindungen kritisch beobachten. Hinweise von Fahrgästen nimmt Strobl gerne auf.

 

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