Zur Person
  Aktuelles
  Themen
  Kontakt
  Startseite
   
Pressemitteilungen
Termine & Veranstaltungen
Informationen (A-Z)
Bilder
Links
Kurioses
 
Zurück zur Startseite

 

SPD-Gespräch zum Radweg in Heimhof

Bericht vom 09. Mai 2011

Heimhof. (azd)

„Bei Radwegen gibt es einen enormen Handlungsbedarf in unserem Landkreis“ gab sich Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl bei einem Treffen mit Vertretern der SPD aus Ursensollen und Hohenburg bei der Burgschänke in Heimhof überzeugt. Bereits im Juli 2009 habe die Fraktion der SPD im Marktgemeinderat Hohenburg die Planung eines Fahrradweges zwischen dem Ortsteil Allersburg und der Gemeindegrenze Ursensollen beim Ortsteil Heimhof/Hausen beantragt, erläuterte Marktgemeinderat Michael Wittl, „… und der Antrag fand im Marktgemeinderat auch die einstimmige Zustimmung.“

Zeitgleich, so Gemeinderat Norbert Mitlmeier,  sei ein gleich lautender Antrag der SPD-Fraktion im Gemeinderat Ursensollen eingereicht wurden, dem das Gremium ebenfalls ohne Gegenstimme befürwortete. „Wir wollen unsere Gemeinden überregional in ihrer Infrastruktur stärken und sehen diesen Fahrradweg als einen wichtigen Bestandteil von vielen weiteren noch erforderlichen Maßnahmen“ betonten Wittl und Mitlmeier. Zudem würde dieser Fahrradweg auch zur Sicherheit der Radler zwischen Allersburg und Heimhof beitragen, gab sich auch Ortsvorsitzender Michael Rischke gegenüber MdL Reinhold Strobl und Bezirksrat Richard Gaßner überzeugt.

 



Vor Ort, im Schatten der Burg Heimhof, diskutierten Ursensollens SPD-Ortsvorsitzender Michal Rischke, MdL Reinhold Strobl, Bezirksrat Richard Richard Gaßner, Gemeinderat Norbert Mitlmeier, stellvertretender Ortsvorsitzender Wolfgang Ibler und Marktgemeinderat Michael Wittl (von rechts) die Möglichkeiten für den Bau eines Fahrradwegs zwischen Hohenburgs Ortsteil Allersburg und der Gemeindegrenze Ursensollen beim Ortsteil Heimhof/Hausen.

Bei einem unselbstständiger Radweg neben der Straße, hier der  AS 4,  so Gaßner, sei der Landkreis Baulastträger. Dafür seien jedoch im mittelfristigen Finanzplan des Landkreises keine Mittel vorgesehen, so seine Information. Bei einem selbstständigen Radweg sei jedoch nach dem bayerischen Straßen- und Wegerecht die jeweilige Gemeinde zuständig. „Solange es keinen Radweg gibt werden auch wenig Radfahrer unterwegs sein,“ kritisierte Norbert Mitlmeier, dass vom Landratsamt das Vorhaben aus Gründen der Finanzierbarkeit „und eines zu geringen prognostizierten Verkehrsaufkommens auf der Kreisstraße“ zurückgestellt wurde. Aus seiner Sicht wäre für den Marktes Hohenburg, so Marktgemeinderat Michael Wittl, das Problem mit der Einbeziehung in die Planung und Umwidmung bestehender Flurbereinigungs- und Feldwege zu realisieren. Wenn die Grundstückseigentümer, fügte Bezirksrat Richard Gaßner an, die Flächen der Allgemeinheit, hier den Gemeinden, für den Radweg zur Verfügung stellten, entfalle ihre Haftung, „die Gemeinde greife in ihre Unterhaltverpflichtung ein, entlaste die Landwirte.“

Den Vorschlägen von Wittl und Mitmeier eine Förderung über den „Naturpark Hirschwald“ oder  die Zukunftsagentur Plus zu beantragen, so MdL Reinhold Strobl, könne er nur zustimmen. Jedoch, so Gaßner, gehe auch hierbei die Restfinanzierung zu Lasten der Gemeinden. Er werde, versprach er, das Thema bei der nächsten Mitgliederversammlung des „Naturpark Hirschwald“ zur Sprache bringen. Er empfehle, den Geschäftsführer des Naturparks zu Aussprachen in die Gemeindegremien einladen zu lassen. Abschließend brachte es vor Ort Marktgemeinderad Michael Wittl auf den Punkt als er meinte: „Im Prinzip ist es mir egal wer den Radlweg baut – wenn er nur gebaut wird.“

 

zurück