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Bundestagskandidat Christian Beyer für weiteren Ausbau der Infrastruktur

Pressemitteilung vom 31. August 2009

Amberg-Sulzbach. (sön)

Für einen weiteren Ausbau der Infrastruktur im Landkreis plädierte Bundestagsdirektkandidat Christian Beyer bei einer Sitzung des SPD-Kreisvorstandes. Der Ausbau der B 85, der zum Teil schon in Angriff genommen wurde, sei wichtig um geänderte Verkehrsströme Richtung Tschechische Republik besser zu bewältigen. „Aber dass die viel befahrene B14 weiter mitten durch Sulzbach-Rosenberg führt, kann und darf nicht hingenommen werden.“ Auch im  Interesse der Anwohner sei daher eine Nordumgehung von Sulzbach-Rosenberg dringend umzusetzen.

SPD-Kreisvorsitzender MdL Reinhold Strobl erinnerte: „Was niemand für möglich gehalten hatte, haben wir vor Jahren erreicht. Die Nordumgehung der B 14 bei Sulzbach-Rosenberg wurde in den vordringlichen Bedarf aufgenommen.“ Es habe gut fundierter Argumentationen bedurft, um diesen Erfolg zu erringen, „… aber sie überzeugten.“ Auch das Kreiskrankenhaus in Sulzbach-Rosenberg, so Strobl, könne dann aus allen Richtungen schneller erreicht werden, profitiere so von einer Nordumgehung. „Diesen Erfolg lassen wir uns nicht zerreden“ betonte er. Nun aber müsse gemeinsam an einem Strang gezogen werden, um die Maßnahme möglichst schnell zu verwirklichen.

Nicht nur beim Straßen- sondern auch beim Schienenverkehr in der Region sehe er erheblichen Nachholbedarf, so Christian Beyer, denn „die Situation der vielen Zugpendler ist nicht vergnügungssteuerpflichtig.“ Überfüllte Züge seien zu den Hauptzeiten nicht Ausnahme sondern Regel. Beyer stellte klar: „Der Freistaat Bayern als Besteller der Linien ist aufgerufen, für mehr und bessere Verbindungen in die Oberzentren zu sorgen.“ Mit der Elektrifizierung sowie dem Ausbau der Strecke Schwandorf – Furth im Wald als direkte Anbindung Richtung Prag würde die Möglichkeit geschaffen mehr Güter auf die Schiene zu bringen. Die Strecke Neumarkt – Regensburg, derzeit die einzige elektrifizierte Strecke Richtung Ostbayern, würde entlastet. Er sehe für die wirtschaftliche Entwicklung der Region eine Anbindung an eine leistungsfähige Bahnlinie als unbedingt erforderlich an.

„Wie soll so in Bayern Sachpolitik gemacht werden?“ oder „Herrscht bereits Endzeitstimmung in der CSU/FDP-Koalition?“ stelle sich ihm, so MdL Strobl, bei den ständigen Auseinandersetzungen zwischen Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) die Frage. Er würde, schmunzelte Strobl, einen Rollentausch vorschlagen: „Zeil bringt die Staatskanzlei auf Vordermann und Seehofer kann im Wirtschaftsministerium lernen, wie man statt täglichem Aktionismus auf die Zukunft ausgerichtete Wirtschaftspolitik macht.“

Weiter berichtete Strobl von seiner Teilnahme an 60-Jahr-Feier der SPD-Bundestagsfraktion in Bonn. Beeindruckend sei für ihn die Rede von Dr. Hans-Jochen Vogel gewesen, der deutlich machte: „Wir wollen gewinnen, wir wollen wieder mit einer starken Fraktion in den Bundestag einziehen und den Kanzler stellen, nicht um der Macht willen, sondern um unserem Volke zu dienen und es in eine gute Zukunft zu führen.“ Es wäre gut für unsere Region, so Strobl abschließend, wenn nach dem 27. September Christian Beyer als Abgeordneter dem neuen Bundestag angehören würde.

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