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Bayern ruft beim Bund kaum Mittel für den Ausbau der Kinderbetreuung ab

Pressemitteilung vom 30. Januar 2009

Schnaittenbach/München. (sor)

Wie der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl mitteilt, hat die Bayerische Staatsregierung hat im vergangenen Jahr die Mittel der Bundesregierung für den Ausbau der Kleinkindbetreuung bis 2013  nicht ausgeschöpft. Wie aus einer Aufstellung des Sondervermögens Kinderbetreuungsausbau hervorgehe ,  habe Bayern 2008 von ca. 59,5 Millionen Euro erst knapp 13 Millionen Euro abgerufen. 46,6 Millionen blieben übrig und könnten noch verwendet werden.  Strobl:  "Bessere Kinderbetreuungsangebote bedeuten bessere Bildungschancen für unsere Kinder und sie schaffen die Voraussetzungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ."  Bayern  habe  einen besonders hohen Nachholbedarf an Kinderbetreuung im Alter bis zu drei Jahren. Mit den Mitteln des Bundes können Neubauten geschaffen oder bestehende Gebäude renoviert werden. Möglich ist auch die Umrüstung von Einrichtungen für die Nutzung durch jüngere Kinder. Darüber hinaus übernimmt der Bund auch einen Anteil an den Betriebskosten der Kindertagesstätten.  Strobl hat inzwischen die Kommunen und Träger von Einrichtungen auf diese Situation aufmerksam gemacht. 

 

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