Pressemitteilung vom 14. Mai 2010
Amberg (sor).
Reinhold Strobl, MdL, ist mit der Antwort der Staatsregierung zu seiner jüngsten Anfrage an die Staatsregierung nach Maßnahmen für eine Aufwertung des Amberger Bahnhofes nicht zufrieden.
Strobl fragte im Februar dieses Jahres die Staatsregierung, mit welchen Maßnahmen der Amberger Bahnhof vor allem im Hinblick auf die Barrierefreiheit aufgewertet werden soll. Wie nun aus der Antwort des Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie hervorgeht, sind derzeit keine Planungen für einen barrierefreien Ausbau des Bahnhofs geplant. Strobl: „Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer, Mütter mit Kinderwägen haben das Nachsehen und verzichten lieber, mit der Bahn zu fahren. Ein moderner Bahnhof mit Anschluss an die Metropolregion Nürnberg sollte allerdings anders aussehen.“
Auch die Frage nach einer durchgehenden Unterführung von Wöhrl bis auf die südliche Seite des Bahnhofgebäudes beantwortete das Ministerium dem Abgeordneten nicht zufrieden stellend. Die Stadt Amberg habe zwar Lösungsansätze für eine Stadtteil verbindende öffentliche Unterführung vorgebracht, diese erwiesen sich aber als nicht realisierbar. Auch hier plane das Ministerium keine weiteren Maßnahmen.
Die Parkplatzsituation, ein ständig ärgerliches Thema für Reisende und Pendler, die jeden Tag oder auch nur manchmal den Bahnhof Amberg nutzen, war ebenso Inhalt einer Frage des Abgeordneten an die Staatsregierung. „Keine weiteren Parkplätze, geschweige denn eine Lösung in Form einer P+R Anlage sind in Sicht. Weder die Stadt Amberg noch die Deutsche Bahn AG planen hier ernsthaft über mehr Parkplätze nachzudenken“. Wie das Ministerium in seiner Antwort mitteilte, würde der Parkplatz zwischen dem ehemaligen Postgebäude und dem Bahnhofsgebäude auch von den Bahnkunden stark frequentiert werden und ausreichen. „Die tägliche Praxis allerdings sieht anders aus“, betonte Strobl.
|