Pressemitteilung vom 28. Oktober 2011
München. (sor)
In der Plenarsitzung des Bayerischen Landtags am Dienstag, 25.10.2011, wurde der Oberpfälzer Abgeordnete Reinhold Strobl (SPD) zum Mitglied des Bayerischen Landesdenkmalrats berufen. Strobl tritt damit die Nachfolge seiner Kulmbacher Fraktionskollegin Inge Aures an, die dem Gremium seit 2008 angehörte.
„Der Denkmalschutz und die Denkmalpflege sind Bereiche, die mich immer schon sehr interessiert haben“, so Strobl, „Gerade in Bayern haben wir mit unseren vielen einzigartigen Baudenkmälern ein reiches kulturelles Erbe, mit dem sensibel und verantwortungsvoll umgegangen werden muss. Da die finanziellen Mittel, die der Freistaat dafür bereitstellt, bei weitem nicht ausreichen, muss man darauf achten, dass sie entsprechend sorgsam eingesetzt werden“.
Der Landesdenkmalrat berät die Bayerische Staatsregierung in wichtigen Fragen der Denkmalpflege und nimmt zu allen Fragen des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege Stellung. Die von ihm entwickelten Leitlinien dienen den Behörden als richtungweisend in der praktischen Umsetzung des Denkmalsschutzes. Mitglieder des Gremiums sind neben politischen Vertretern auch die Kommunen, Kirchen, private Denkmaleigentümer sowie Fachleute aus Kunst, Geschichte und Architektur.
Strobl, der auch Mitglied des Haushaltsausschuss des Landtags ist, sieht besonders in der ausreichenden Finanzierung des Denkmalsschutzes in Bayern eine Hauptaufgabe des Freistaates. „Hier das Budget zu kürzen, heißt am falschen Ende zu sparen, denn mit der Förderung des Denkmalschutzes wird nicht nur in die Attraktivität Bayerns investiert sondern auch zusätzliche Investitionen Dritter angestoßen, die gerade den mittelständischen Unternehmen zugute kommen und letztendlich durch erhöhte Steuereinnahmen wieder in den Staatssäckel zurückfließen,“ betont Strobl.
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