Zur Person
  Aktuelles
  Themen
  Kontakt
  Startseite
   
Pressemitteilungen
Termine & Veranstaltungen
Informationen (A-Z)
Bilder
Links
Kurioses
 
Zurück zur Startseite

 

Reinhold Strobl im Verbindungsbüro der US-Armee

Pressemitteilung vom 14. Oktober 2011

Amberg-Sulzbach/München. (sor)

Unser Landkreis ist auf beiden Seiten von Truppenübungsplätzen umgeben. Das Verhältnis zwischen deutscher und amerikanischer Seite ist von Freundschaft geprägt. Die US-Armee ist sowohl ein wichtiger Arbeitgeber für deutsche Arbeitnehmer als auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. Schießlärm und Flugbewegungen sind allerdings auch die andere Seite der Medaille. Hier gibt es immer wieder Punkte zu besprechen. Deshalb traf sich MdL Reinhold Strobl (SPD) zum wiederholten Male mit dem Verbindungsoffizier der US-Streitkräfte für Bayern und Sachsen, Julio A. Gutierrez, in München. Erst vor kurzem hatte Strobl bei einer deutsch-amerikanischen Tagung in Garmisch-Partenkirchen teilgenommen. Persönliche Gespräche, so Strobl, seien immer wieder am




In München traf sich MdL Reinhold Strobl mit dem US-Verbindungs-offizier Julio A. Gutierrez. Mit ihm sprach er über wichtige Themen für die Region.

besten, wenn es darum gehe, heikle Punkte zu besprechen, die einer positiven Lösung zugeführt werden müssten. Das Gespräch fand in einer sehr angenehmen Atmosphäre statt.

Natürlich ging es bei dem Gespräch im Verbindungsbüro auch um den Schießlärm und die Hubschrauberflüge bei Auerbach. Strobl bestätigte, dass es um den Truppenübungsplatz Grafenwöhr gegenüber früheren Jahren weitaus ruhiger geworden sei. Allerdings gebe es immer noch den Bereich Auerbach mit dem Problem des Schießlärms bis hinein in die späten Nachtstunden. Dieses Thema ist bei der US-Armee nicht nur angekommen, vielmehr werde sich auch um Lösungen bemüht. „Diesen Eindruck konnte ich jedenfalls mitnehmen“, so Strobl. Allerdings sei es klar, dass auf einem Truppenübungsplatz auch geübt werden müsse und die Übungen vor allem auch in den Nachtstunden notwendig seien. In diesem Zusammenhang wurden auch die Flugübungen von Hubschrauber-Kontingenten angesprochen. Wichtig sei es nun, so Strobl, gemeinsam an für beide Seiten zufrieden stellenden Lösungen zu arbeiten.

Ein weiteres Thema war die geplante Erweiterung der Firma Loxxess am Rande des Standortübungsplatzes Freihöls. Die Firma braucht etwa 15.000 Quadratmeter für eine dringend notwendige Betriebserweiterung. Schon jetzt hätten Aufträge abgelehnt werden müssen. Allerdings gehört das Gelände zum Standortübungsplatz. Hier warf Strobl die Frage nach einem evtl. Grundstückstausch auf. Es zeichnet sich die Bereitschaft ab, diese Möglichkeit zu prüfen. Allerdings bräuchte die US-Armee für eine Prüfung konkrete Pläne und Zusagen von betroffenen Grundstücksbesitzern.

Eine von Landwirten geplante Windkraftanlage bei Kindlas liegt im Flugkorridor der US-amerikanischen Streitkräfte und auch nicht im von der Stadt Hirschau vorgesehenen Grundstücksbereich. Hier dürfte eine Genehmigung sehr schwierig werden. Unabhängig von diesem Fall empfahl Julio A. Gutierrez möglichen Bauinteressenten auch an anderen Standorten, sich grundsätzlich vor einer Planung mit der US-Armee in Verbindung zu setzen und nicht am Ende eines Planungsverfahrens. Trotzdem sei man bereit, sich auch diese Planung genau anzuschauen.

Interessant ist auch die Situation im Bereich der Arbeitnehmerschaft bei den amerikanischen Liegenschaften. So seien von insgesamt derzeit etwa 8.800 Angestellten gut 5.400 deutsche Arbeitnehmer und 3.300 Amerikaner. Im Bereich des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr würden noch etwa 200 Wohnungen für Familien benötigt.

 

zurück