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Bienensterben darf nicht ignoriert werden

Pressemitteilung vom 11. Januar 2011

Schnaittenbach/München. (sor) 

Um das durch Pestizide verursachte Dahinsterben von Bienenvölkern sorgt sich der Schnaittenbacher Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl (SPD). Das Kampagnennetzwerk Avaaz.org hatte kürzlich einen eindringlichen Appell verschickt, dass wissenschaftlichen Studien zufolge die seit Jahren steile und bedenkliche Abnahme der Bienenvölker schwerpunktmäßig auf die Verwendung von Pestiziden der Gruppe der Neonicotinoide begründet sei. Bienenzüchter und Wissenschaftler in verschiedenen europäischen Ländern drängen nun darauf, dass derartige Pestizide verboten werden. Strobl: „Die weitere Verwendung dieser Pestizide hat unmittelbare schwere Folgen für die Berufs- und Hobbyimker in Bayern sowie den Natur- und Landschaftsschutz in unserer Region. Da will ich von der Staatsregierung wissen, wie sie auf dieses Problem zu reagieren gedenkt“.

Die Hobby- und Berufsimker in Bayern sind seit langer Zeit schon um ihren Bienenbestand besorgt. Auch Krankheiten löschen seit geraumer Zeit ganze Populationen aus und die Eingriffe in die Naturlandschaft Bayerns, sei es durch die Verödung der Artenvielfalt der blühenden Pflanzen in Feld und Wald durch Monokulturen oder die Einführung von genmanipulierten Pflanzenarten machen den Imkern zu schaffen. „Die Bienen sind für uns alle überlebenswichtig. Sie bestäuben fast alle Nutzpflanzen, die wir als Lebensmittel verwenden. Ohne sie wären wir arm dran“, so Strobl weiter. „Die bedenkliche Abnahme der Bienenvölker dürfen wir nicht länger ignorieren und müssen uns dafür einsetzten, dass hier nicht die Interessen multinationaler Konzerne Vorrang haben, die zu Lasten unserer Umwelt nur den Absatz ihrer Produkte im Auge haben. Da muss sowohl auf Bundes- sowie EU-Ebene dagegen angegangen werden. Die CSU und ihr Koalitionspartner FDP müssen hier Farbe bekennen“.

 

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