Bildungspolitische Dialogforen: nur einen Pilot-Landkreis pro Regierungsbezirk
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Pressemitteilung vom 27. Mai 2009
Zu der Pressemitteilung des Kultusministeriums Nr. 112 "Dialogforen als Ausdruck einer Kultur des Gesprächs
auf Augenhöhe" folgende Anmerkungen meinerseits:
Es ist zu begrüßen, dass Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die Verantwortlichen vor Ort bei bildungspolitischen Themen mit einbeziehen will. Allerdings gibt es wiederum nur einen Pilot-Landkreis in jedem Regierungsbezirk, obwohl es in allen Landkreisen brennt. Es gibt aber in jedem Landkreis Gemeinden, in denen absoluter Handlungsbedarf besteht, weil sonst die Schule vor Ort wegbricht. Lässt man es wiederum nur bei Dialogforen und führt man nicht eine echte Mitbestimmung der betroffenen Kommunen ein, ändert sich hier nichts. Im Gegenteil: Heute dringend notwendige Entscheidungen werden wieder nur hinausgeschoben. Wenn Spaenle nicht bereit ist, Lösungen vor Ort schulartübergreifend zuzulassen, bringen diese Foren überhaupt nichts. Wieder einmal werden sonst die Kommunen und die Schulleitungen nur dazu missbraucht, die bayerische Bildungspolitik letztendlich nur abzunicken. Schulartübergreifende Lösungen müssen jetzt zugelassen werden. Es geht schließlich um eine möglichst gute Bildung für unsere Schülerinnen und Schüler.
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