Kultusministerium streicht Stellen an beruflichen Schulen. MdL Reinhold Strobl schreibt Brandbrief an Kultusminister Spaenle
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Pressemitteilung vom 07. Mai 2011
Oberpfalz (sor)
Das Bayerische Kultusministerium will sieben von elf Planstellen an beruflichen Schulen, die wegen Ruhestandsversetzungen o.ä. zur Nachbesetzung anstehen, einziehen. Dies erfuhr MdL Reinhold Strobl vom Verband der Lehrer an Berufschulen, VBL. In einem Brandbrief an das Kultusministerium bittet er nun Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, sich dafür einzusetzen, dass die von den Schulen bereits fest eingeplanten Stellen auch besetzt werden können. Die Oberpfalz sei (angeblich) besser versorgt als andere Regierungsbezirke und die schlimmsten Bedarfe könnten durch die Einstellung von Referendaren gedeckt werden, so die Aussage des Kultusministeriums.
Strobl: „Es sollte dem Ministerium nicht darum gehen, „schlimmste Bedarfe“ zu verhindern, sondern dafür zu sorgen, dass Engpässe in der Lehrerversorgung und Defizite in der Unterrichtsversorgung langfristig an allen Schulen vermieden werden können.“ Es nütze einer Berufsschule mit Unterversorgung, zum Beispiel im kaufmännischen oder metallischen Bereich, gar nichts, wenn sie Lehrer aus dem Bereich der Land- und Bauwirtschaft bekommen oder umgekehrt. Die Lehrerstellen, die benötigt werden, sollten auch entsprechend besetzt werden, so der Abgeordnete.
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