Buß- und Bettag soll wieder gesetzlicher Feiertag werden
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Pressemitteilung vom 19. November 2009
Amberg-Sulzbach (sor).
„Die CSU sollte nicht jedes Jahr verkünden, dass sie den Buß- und Bettag zum gesetzlichen Feiertag machen will, sondern dies endlich in die Tat umsetzen“, so der Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl (SPD). Die SPD-Landtagsfraktion fordert damit die Staatsregierung auf, den Buß- und Bettag unverzüglich als gesetzlichen Feiertag wieder einzuführen. Ein entsprechender Antrag wird dazu in Kürze der Staatsregierung vorgelegt. Bereits 1994 hatte sich die bayerische SPD vehement gegen die Abschaffung dieses Feiertages zur Finanzierung der Pflegeversicherung ausgesprochen und vor zwei Jahren per Dringlichkeitsantrag die Wiedereinführung des Buß- und Bettages als gesetzlichen Feiertag gefordert. Bisher vergeblich.
Wie Kultusminister Spaenle heute in einem Zeitungsinterview mitteilte, will die CSU diesen evangelischen Feiertag als gesetzlichen Feiertag wieder einführen. Schon vor zwei Jahren war die öffentlichkeitswirksame Forderung nach Wiedereinführung des Buß- und Bettages des damaligen Ministerpräsidenten Günther Beckstein ohne Folgen geblieben. „Fast jedes Jahr kommt diese Forderung aus den Reihen der CSU, allerdings immer ohne Ergebnis.“ Damit teilt Strobl auch die Meinung der SPD-Sozialsprecherin Christa Steiger. „Im christlich geprägten Bayern spielen kirchliche Feiertage, unter anderem auch der Buß- und Bettag, eine wichtige Rolle und sind untrennbar mit den Traditionen in Bayern verbunden“.
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