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Haushaltsausschuss lehnt mehr Mittel für die Denkmalpflege ab

Pressemitteilung vom 16. März 2011

Amberg-Sulzbach/Neumarkt/München (sor)

„Leider keine erfreuliche Nachricht für alle, die mit dem Thema Denkmalschutz und Denkmalpflege zu tun haben.“ so MdL Reinhold Strobl (SPD), Mitglied im Haushaltsausschuss über die Ablehnung des Antrags der SPD Landtagsfraktion an die Staatsregierung, im Doppelhaushalt 2011/2012 mehr Geld für den Denkmalschutz zur Verfügung zu stellen. Dieser Antrag, so MdL Reinhold Strobl, Mitglied im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen, wurde heute im Haushaltssauschuss von den Vertretern der Regierungsparteien abgelehnt.

Strobl enttäuscht: „Seit Jahren wird im Bereich der Denkmalpflege und des Denkmalschutzes gespart. Im aktuellen Entwurf des Doppelhaushalts der Staatsregierung sind pro Haushaltsjahr im Schnitt nicht mal  mehr 11 Mio. Euro vorgesehen – 1998 waren es noch 17 Mio. Euro. Die Folgen dieses Sparzwanges sind für die Bereiche Kultur, Tradition und Geschichte in Bayern und auch bei uns im Landkreis katastrophal.“ Gerade kleinere Maßnahmen an Bauern- und Bürgerhäusern, Nebengebäuden, usw. würden durch eine Kürzung der Mittel durch das Raster fallen. „Hier entscheidet oft ein Zuschuss des Bayerischen Amtes für Denkmalpflege über den Erhalt oder Verfall eines Denkmals. Für den Weiterbestand unserer Kulturgüter, und dazu zählen nun mal gerade auch kleinere Anwesen, deren geschichtliche und kulturelle Bedeutung erst auf den zweiten Blick ersichtlich sind, ist diese Kürzung der Mittel eine Katastrophe“, so der Abgeordnete.

 

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