Mehrgenerationenhäuser besser fördern
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Pressemitteilung vom 28. Februar 2011
Amberg/Illschwang. (sor)
Unter dem Motto "Starke Leistung für jedes Alter" hat die Bundesregierung der Großen Koalition im Oktober 2006 das Aktionsprogramm "Mehrgenerationenhäuser" gestartet. Grundgedanke des Aktionsprogramms ist es, das Miteinander mehrerer Generationen unter einem Dach zu fördern. Es bietet Menschen jeglichen Alters Raum für Kontakte und Erfahrungsaustausch und fördert generationsübergreifendes bürgerschaftliches Engagement. In Bayern haben über 90 Mehrgenerationenhäuser seither erfolgreich ihre Arbeit aufgenommen. Seit 2010 läuft planmäßig der jährliche Bundeszuschuss in der Höhe von 40 Tsd. Euro pro Mehrgenerationenhaus aus. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat in einem Eckpunktepapier vom 27.01.2011 die Rahmendaten für ein Folgeprogramm skizziert. Wie bisher sollen die Mehrgenerationenhäuser mit jährlich 40 Tsd. Euro unterstützt werden; davon sollen allerdings jährlich 10 Tsd. Euro durch das Land oder die Kommune aufgebracht werden.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl fordert nun, dass aufgrund der angespannten Finanzlage der Kommunen der Freistaat Bayern jenen Förderbetrag von jährlich 10 Tsd. Euro übernehmen soll, der künftig nicht mehr aus Bundesmitteln bestritten wird. „Dazu hat die SPD-Landtagsfraktion bei den aktuellen Haushaltsberatungen beantragt, eine neue TG "Landesförderung von Mehrgenerationenhäusern" einzurichten, die in den Haushaltsjahre 2011 und 2012 jeweils mit Mitteln in der Höhe von 500.000 Euro ausgestattet werden sollen,“ so MdL Reinhold Strobl, Mitglied im Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtages. In unserer Region gibt es ein Mehrgenerationenhaus in Amberg und in Illschwang.
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