Gema-Gebühren für Kindergärten
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Pressemitteilung vom 03. Dezember 2010
Schnaittenbach/München. (sor)
Wenn jetzt im Advent in den Kindergärten gesungen werden soll, zahlt sich das für die GEMA aus. Denn die GEMA verlangt für jedes kopierte Kinderlied eine Gebühr. Singen ist im Kindergarten beliebt – und die Lieder sollen zu Hause gemeinsam mit den Eltern nachgesungen werden können. Allerdings gibt es nun ein paar Hindernisse. Seit etwa einem Jahr müssen die Kindergärten an die GEMA Gebühren bezahlen. Kindergärten sollen für jede Liedkopie, die an Eltern weitergegeben wird, eine Abgabe an die GEMA zahlen. MdL Reinhold Strobl (SPD) hat nun in einem Brief an die zuständige Sozialministerin Christine Haderthauer diese darum gebeten, die Suche nach einer Lösung des Problems voranzutreiben und evtl. mit einem landesweiten Pauschalvertrag den Kindergärten diesen Ärger zu ersparen. Ihn ärgert, dass hier wegen ein paar Kopien die Kindergärten zur Kasse gebeten werden. Strobl hofft, dass sich die GEMA kooperativ verhält und hier mit zu einer positiven Lösung beiträgt. Strobl: „Es wäre wirklich schade, wenn Liedersingen im Kindergarten und mit den Eltern zu Hause unnötigerweise erschwert würde.“
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