Hörschäden durch Freizeitlärm
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Pressemitteilung vom 30. April 2011
Amberg-Sulzbach. (sor)
In den letzten Jahren ist bei den Jugendlichen insgesamt ein Anstieg von Fällen mit einer deutlichen Verminderung des Hörvermögens zu beobachten. Als wesentliche Ursache wird der Freizeitlärm angesehen. Dies wurde gegenüber dem SPD-Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl auch bei einem „Tag der Hörgeschädigten“ am Samstag in Cham wieder zum Ausdruck gebracht. Auch bei uns im Landkreis war dies schon wiederholt ein Thema der öffentlichen Diskussion.
Führende Experten auf dem Gebiet der Lärmforschung, so Strobl, vertreten die Auffassung, dass bei zusätzlich zehn Prozent der Jugendlichen alleine ein durch Musik bedingter Hörverlust zu erwarten ist, wenn sich die Gewohnheiten des Musikhörens nicht ändern. In Diskotheken und bei Musikveranstaltungen sind Musikschallpegel (Mittelungspegel über die Dauer der Veranstaltung) von weit mehr als 100 db(A) üblich.
Neben Diskotheken kommen aber auch andere Belastungsquellen, wie sonstiges Musikhören und laute Spielzeuge als Ursachen für Schädigungen in Frage. MdL Reinhold Strobl hat nun gegenüber Landrat Richard Reisinger vorgeschlagen, alle Verantwortlichen (Veranstalter von Festen, Musikbands, Diskothekenbesitzer u.a.) zu einer Informationsveranstaltung einzuladen, um ein Bewusstsein für die Bekämpfung des Freizeitlärms zu wecken.
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