Jahreshauptversammlung des SPD-OV Rieden-Vilshofen mit Ehrungen
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Pressemitteilung vom 20. Juni 2010 |
Rieden. (sön)
„Die schwarz/gelbe Bundesregierung ist für unser Land eine Katastrophe, und in Bayern ist es nicht viel besser“ kritisierte MdL Reinhold Strobl bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Rieden-Vilshofen im Gasthaus „Zum Bärenwirt.“ Mit dem Sparpaket der Bundesregierung soll der kleine Mann ausbaden, „was Großbanken und Großkonzerne versaubeutelten.“
Ortsvorsitzender Gerhard Schnabel ging in seinem Rückblick auf die Aktivitäten des Ortsvereins ein. Mit Landtagsabgeordnetem Franz Schindler habe der Ortsverein beim 30. Politischen Aschermittwoch in Vilshofen einen engagierten Redner begrüßen können. Auch der alljährliche SPD-Preisschafkopf erfreue sich großer Beliebtheit, die Beteiligung des Ortsvereins am Ferienprogramm mit Besuch des Handpuppentheaters im Amberger Kulturstadel habe den Kids viel Freude bereitet.
Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Georg Söldner habe er an der Klausurtagung des SPD-Kreisverbands an der Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel
teilgenommen, so Schnabel.
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Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Georg Schnabel, für seine 20-jährige Tätigkeit im Marktgemeinderat Hubert Söllner (vorne von rechts) durch Ortsvorsitzenden Gerhard Schnabel (links) und Kreisvorsitzenden MdL Reinhold Strobl (hinten Mitte) geehrt. Die stellvertretenden Vorsitzenden Josef Spies und Georg Söldner (von rechts) gratulierten. Gaby Matern (Zweite von links) wurde als Neumitglied begrüßt.
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Eine Regionalkonferenz Unteres Vilstal habe unter Federführung von Bezirksrat Richard Gaßner in Rieden stattgefunden. Der SPD-Ausflug in den Bayerischen Wald habe guten Zuspruch gefunden.
Ausführlich ging der Vorsitzende auf die energetische Sanierung der Schulturnhalle, die durch das Konjunkturprogramm 2 gefördert werde, ein Die Arbeiten würden größtenteils von örtlichen oder Firmen aus der Region durchgeführt. Die für die Ortsvereinsfinanzen seit mehr als 30 Jahre verantwortliche Anna Stiegler konnte einen positiven Kassenstand vorweisen.
„In Nordrhein-Westfalen ist die Entscheidung für ein rot-grünes Bündnis gefallen – und das ist gut so“ sagte Kreisvorsitzender MdL Reinhold Strobl. Nun könne die Bundesregierung, „die nicht lernfähig ist,“ durch den Bundesrat insbesondere im Energiebereich „hergebremst werden.“ Verlängerung der Laufzeit von Atomreaktoren und Kappung der Förderung alternativer Energien sei kontraproduktiv. Viele laufe falsch in Berlin verwies er auf die Mehrwertsteuersenkung für Hotels „die nur großen Hotelketten nützt, das Geld könnte sinnvoller angelegt werde.“ Sinnvoller wäre es auch wenn die Bahn nicht 500 Millionen Euro an den Bund abgeben müsste, sondern in die Infrastruktur wie Elektrifizierung investieren würde. Das „Desaster der Bayerischen Landesbank“ sprach Strobl ebenso an wie die nach seiner Meinung falsche Bildungspolitik in Bayern, wo die Eltern Millionen für Nachhilfe aufwenden müssten.
Gemeinsam mit dem Ortsvorsitzenden ehrte Kreisvorsitzender MdL Reinold Strobl mit Ehrennadel, Urkunde und einem Präsent Georg Schnabel für 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD. Mit Urkunde und Präsent zeichnete Vorsitzender Gerhard Schnabel auch Hubert Söllner aus, der nach 20 Jahren wegen Erkrankung seiner Frau von seinem Sitz im Marktgemeindrat zurückgetreten sei. Auch Strobl würdigte Söllner „der mich sei mehr als fast 30 Jahre im Kreisvorstand, davon 18 Jahre als mein Stellvertreter, immer unterstützt hat.“ Blumen gab es für erkrankte Maria Söllner, die über Jahre als Kassenrevisorin tätig war und für Neumitglied Gaby Matern.
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