Kassenärztliche Vereinigung soll für die transparente und gerechte Verteilung der Gelder an die Fachärzte sorgen
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Pressemitteilung vom 03. April 2009 |
Schnaittenbach/Berlin. (sor)
Bei einer Fraktionsreise nach Berlin nutzte der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl die Gelegenheit, mit Gesundheitsministerin Ulla Schmidt über Fragen der Gesundheitspolitik zu sprechen. Die Bundesministerin, die auch schon öfters in der Region war, um hier vor Ort mit Ärzten und Patienten zu diskutieren, überzeugte auch bei diesem Gespräch wieder mit ihrer Fachkompetenz. Reinhold Strobl: „Wenn im Haifischbecken Gesundheitspolitik jemand über Jahre hinweg politisch überlebt, dann zeugt dies von Standfestigkeit. In diesem Bereich gibt es enorme finanzielle Interessen in Milliardenhöhe.“
Ist die flächendeckende Versorgung der Patientinnen und Patienten gefährdet? Muss Praxispersonal entlassen werden? Ist es zu verantworten, wenn in
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MdL Reinhold Strobl im Gespräch mit Bundesgesundheits-Ministerin Ulla Schmidt und dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im bayerischen Landtag Franz Maget.
Von links: Franz Maget, Ulla Schmidt, Reinhold Strobl |
Arztpraxen zum Wahlboykott für Parteien aufgerufen wird? Viele Fragen, die auch vor Ort diskutiert werden und mit denen sich auch Ärzte und Patienten an den SPD-Abgeordneten wenden. Es gebe, so Strobl, eine große Verunsicherung und einen Handlungsbedarf. Praxen blieben bereits kurzfristig wegen Streiks geschlossen.
Der Abgeordnete stellt sich aufgrund der ihm vorliegenden Informationen die Frage, wo denn die immerhin über 300 Mio Mehrerstattung an bayerische Ärzte hinkommen? Darauf habe er bis heute von niemandem eine Antwort bekommen. Wie teilt die Kassenärztliche Vereinigung die Gelder in Bayern auf? Schließlich solle das Geld aus dem Gesundheitsfond, so Strobl, dort ankommen, wo es tatsächlich gebraucht werde, nämlich in den Praxen und damit beim Patienten.
In erster Linie müsse die Kassenärztliche Vereinigung für eine gerechte, transparente Verteilung der Gelder sorgen, um die weiter steigende Verunsicherung bei Ärzten und Ärztinnen, bei Patientinnen und Patienten zu beenden, so Strobl schließlich.
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