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Wenig(er) Geld für Kulturdenkmäler in Bayern

Pressemitteilung vom 22. Dezember 2010

Schnaitenbach/München (sor)

Rund 120 000 Baudenkmäler gibt es lt. Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Bayern - teils in privater Hand, teils in kommunalem und staatlichem Eigentum. Dies geht aus der Antwort auf eine Anfrage hervor, welche MdL Reinhold Strobl (SPD), Mitglied im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen kürzlich gestellt hatte. Im Verlauf der letzten 12 Jahre wurden, so Strobl, die Gelder für die Erhaltung, Sicherung und Instandsetzung der Baudenkmäler kontinuierlich von noch 17 Millionen Euro im Jahr 1998 auf 13,1 Millionen für 2010 gekürzt. Strobl: „Von diesen 13,1 Millionen Euro für die Denkmalförderung bleiben aufgrund fehlender Haushaltsmittel noch etwa 12 Millionen Euro übrig. Das hat zur Folge, dass zahlreiche Projekte im Rahmen der Denkmalförderung nicht berücksichtigt werden.

Regierung in der Verantwortung

„Gerade für kleinere Denkmäler in privater Hand ist das katastrophal“, so der Landtagsabgeordnete. Strobl weiter: „Sollte es tatsächlich so kommen, dass die Bayerische Landesstiftung, die bisher noch viele Maßnahmen bezuschussen konnte, Projekte nicht mehr im bisher gewohnten Umfang unterstützen kann, dann wird es für das eine oder andere Kulturgut problematisch. Mit dem Idealismus der Privatbesitzer allein kann Denkmalpflege und Denkmalschutz in Bayern nicht  funktionieren. Ein Kulturland, wie Bayern gerne auch bezeichnet wird, braucht eine Kultur- interessierte und -engagierte Landesregierung, die ihre Verantwortung wahrnimmt und entsprechend die notwenigen Gelder zur Verfügung stellt“.

 

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