Pressemitteilung vom 9. Juli 2010
Oberpfalz.(sor)
Verschiedene Einrichtungen aus der Oberpfalz werden auch in diesem Jahr wieder aus Mitteln des Kulturfonds Bayern unterstützt. Wie MdL Reinhold Strobl (SPD), Mitglied im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen, mitteilt, handelt es sich um folgende Initiativen.
Der Bezirksjugendring Oberpfalz bekommt für das Projekt „Jugendkulturservice Oberpfalz“ einen Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro. Ziel des Projekts ist es, dass junge Menschen sich unabhängig vom Elternhaus mit Kultur in ihren vielfältigen Formen auseinandersetzen und dies als bereichernd für ihr Leben erfahren.
Gegenstand des Projekts „Hör mal!“ der Stadt Weiden ist das Medium „Hörspiel“, das sich im Literaturbetrieb längst als eigenständige literarische Gattung etabliert hat. Zum Ende des Schuljahres sollen die Schülerinnen und Schüler selbständig unter sachkundiger Anleitung ein Hörspiel schreiben und produzieren, das öffentlich aufgeführt wird. Dafür gibt es 4.500 €.
Die Projektgruppe „Zwangsarbeit“ e.V. hat das Projekt „Städtedreieck unterm Hakenkreuz – NS-Zwangsarbeit im ländlichen Raum“ durchgeführt. Der Maßnahmeträger setzt dabei auf Schlaglichter, die motivieren sollen, sich nachhaltig mit diesem Thema zu befassen. Dafür gibt es einen Zuschuss in Höhe von 10.000 €.
Der Bezirksjugendring Oberpfalz möchte das im März 2010 angelaufene und aus Mitteln des Kulturfonds 2009 mitfinanzierte Projekt „Jugendkulturservice Oberpfalz“ bis Februar 2012 fortführen. Bisher wurden hier vorbereitende konzeptionelle Arbeiten durchgeführt. Dieses Projekt wird mit 5.000 € unterstützt.
MdL Reinhold Strobl weist daraufhin, dass der Kulturfonds Bayern vor allem Projekte unterstützt, die in keine andere Förderung hineinpassen. Es gebe eine Förderung von bis zu 50 Prozent. Allerdings sei hier Flexibilität gefordert, die Zielgruppe müsse aktiv mit eingebunden werden und die Projekte müssten eine gewisse Beispielswirkung und Nachhaltigkeit haben. Man solle sich aber nicht scheuen, sich um eine Förderung zu bemühen
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