Aufbauen mit vereinten Kräften
– Projekt zur Ernährungssicherung im afrikanischen Mali
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Pressemitteilung vom 25. November 2009 |
Schnaittenbach/Nürnberg (sor)
„Mitte Juni haben wir die Bewilligung für das Projekt zur Ernährungssicherung in der Kommune Dombila vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erhalten. Die ersten Gebäude und Brunnen wurden bereits im Mai aus Eigenmitteln gebaut, gerade noch rechtzeitig vor Beginn der Regenzeit“, so MdL Reinhold Strobl (SPD), zweiter Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern Entwicklungshilfe Mali e.V., kurz LAG Mali. Er freut sich zusammen mit Adolf Schatz (Sulzbach-Rosenberg), ebenfalls Mitglied im Vorstand der LAG Mali über die weiteren Mittel. „Wir sind sehr froh, dass dank der Unterstützung des BMZ dieses Projekt jetzt noch ausgedehnt und ein zusätzlicher Garten in N’Galamadibi angelegt werden kann. Auch weitere fünf Brunnen können in absehbarer Zeit gegraben werden“.
Ernährungssicherung und Ressourcenschutz gehen in diesem Projekt Hand in Hand. Ab 2010 sind weitere wichtige Maßnahmen im Rahmen der Hilfe zur Selbsthilfe geplant: Baumschulen, neue Pflanzungen, Energiesparöfen, Informationskampagnen und eine lokale Konvention zum Schutz der Wälder. Sie werden
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Gartenbau schafft Einkommen: Die Gartenbauprojekte der LAG Mali mit intensivem Gemüseanbau verhelfen den Familien zu gesunder Ernährung im Eigenbau und verbessern die Einkommenssituation.
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von der Bevölkerung in allen elf Dörfern erarbeitet. Das Projekt ist über mehrere Jahre angelegt und soll unter anderem auch das Bewusstsein der Bevölkerung hin zu mehr Eigenverantwortung für den eigenen Grund und Boden schulen. Strobl: „Mali gilt laut UN Index zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Bauern sind arm und in manchen Gegenden liegt das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen bei 45 Euro im Jahr. Das lässt den Bewohnern wenig Handlungsspielraum. Durch weitere Brunnen und den Gemüseanbau können die Bauern, und hier vor allem die Frauen, ihr spärliches Einkommen und die Versorgung mit Grundnahrungsmittel etwas aufbessern. Auch das trägt indirekt zum Schutz der Ressourcen bei, denn nicht selten sind es verarmte Bauern selbst, die Brennholz oder Holzkohle vermarkten, um ihre Familien versorgen zu können.“
Kampagne gegen Beschneidung von Mädchen
Die bisherigen Projekte gegen die Beschneidung von Mädchen sind viel versprechend aber auch langwierig. Die LAG Mali setzt hier in Zusammenarbeit mit der malischen Frauenorganisation AMSOPT vor allem auf Aufklärung über die gesundheitlichen Folgen und Risiken nach einer Beschneidung unter denen die Frauen ein Leben lang zu kämpfen haben.
Mehr Infos zur LAG Mali unter www.lag-malihilfe.de; Spendenkonto: RaiffeisenVolksbank Fürth, BLZ: 762.604.51; Konto Nr.: 59.005
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