Pressemitteilung vom 24. Februar 2010
Amberg-Sulzbach. (sor)
Einem Schreiben der DB Station & Service AG an den Bürgermeister von Parsberg zufolge haben die großen Verkehrsstationen Ingolstadt, Rosenheim, Augsburg als Beispiel für andere Großregionen sowie die S-Bahn-Systeme München und Nürnberg in den nächsten Jahren Vorrang bei der Weiterentwicklung der Verkehrsstationen in Bayern.
In einem Brief an die DB Station & Service AG macht der Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl (SPD) die Verantwortlichen darauf aufmerksam, dass die Menschen gerade im ländlichen Bereich eine Verbesserung der Bahninfrastruktur brauchen und gegenüber den Aus- und Umbauplänen der großen Verkehrsstationen nicht benachteiligt werden dürften. Natürlich habe die Weiterentwicklung der Großraumstädte im Hinblick auf Infrastruktur, Verkehr und Technologie ihre Notwendigkeit und Berechtigung, so Strobl. Darüber hinaus dürften aber die Menschen in den ländlichen Gebieten und ihre Bedürfnisse nicht vergessen werden.
„Die Bahn-Infrastruktur der Oberpfalz liegt in vielen Bereichen im Argen“, so der Landtagsabgeordnete und Sprecher für die Oberpfalz seiner Fraktion. „Da ist vor allem der Ausbau und die Elektrifizierung der lebenswichtigen Hauptverkehrsstrecken in der Oberpfalz, aber auch die strukturellen Verbesserungen an Bahnhöfen und den Zügen selbst. Hier hinken wir nach wie vor weit hinter den heutigen praktischen Erfordernissen nach. Das wirkt sich als gravierender Standortnachteil aus.“
Eine Verbesserung der Schienenverkehrsstruktur und eine vernünftige Anbindung der ländlichen Gebiete an die überregionalen Bahnnetze sei ebenso notwendig, wie der Ausbau und die Renovierung der Bahnhöfe und Bahnhofsanlagen. Strobl appelliere eingehend an die Verantwortlichen, sich auch für die Menschen außerhalb der großen Ballungszentren einzusetzen.
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