Mini-KWK-Anlagen weiter fördern
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Pressemitteilung vom 16. Mai 2010
Schnaittenbach/München. (sor)
Mini-KWK-Anlagen erzeugen Strom und Wärme gleichzeitig und sparen somit Brennstoff bei gleichzeitiger Entlastung der Umwelt. Sie nutzen 90 Prozent der eingesetzten Energie, erzeugen 34 Prozent weniger CO² als konventionelle Anlagen und stellen Wärme und Strom getrennt bereit. Die Kraft-Wärme-Kopplung ist eine der wirksamsten Methoden zur Senkung der CO²-Emissionen und wird aus diesem Grund im Rahmen der Klimaschutzinitiative vom Juni 2008 durch Förderprogramme unterstützt. Diese erfolgreichen Förderprogramme jetzt zu stoppen, setzt nach Ansicht von MdL Reinhold Strobl (SPD) kurz- wie langfristig die falschen wirtschafts-, energie- sowie umweltpolitischen Signale.
Er hat deshalb einen Antrag im Landtag eingebracht, welcher am Donnerstag auf der Tagesordnung des Ausschusses für Wirtschaft, Infrastruktur und Technologie steht. In diesem Antrag wird die Staatsregierung aufgefordert, sich für ein Weiterbestehen des im Rahmen der Klimaschutzinitiative vom Juni 2008 auf den Weg gebrachten Impulsprogramms für kleine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen einzusetzen und der beabsichtigten Streichung der Zuschüsse durch das Bundesfinanzministerium entgegenzuwirken.
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