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Mittelschule – Aus für die Hauptschule

Pressemitteilung vom 15. Dezember 2009

Amberg-Sulzbach (sor)

jeden Tag steht inzwischen in der Zeitung ein Bericht über die von Spaenle initiierte Mittelschule, die Schulverbünde und die Dialogforen. Es wird den Menschen eingeredet, dass dieses „große Reformwerk“ die Zukunft der Hauptschulen in der Region sichern würde. Das Gegenteil ist der Fall. Es werden noch mehr Schülerinnen und Schüler übertreten und wir werden in ein paar Jahren ein zweigliedriges Schulsystem haben: In ein paar Gemeinden die Realschule und die Gymnasien. Vielleicht in 3 Gemeinden noch eine Rest-Hauptschule. In allen anderen Gemeinden des Landkreises wird es dann nur noch Grundschulen geben.

Was das für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Gemeinden (welche dann zu Schlafgemeinden werden) bedeutet, kann sich heute noch niemand vorstellen. Muss das so kommen? Nein! Die Bildungspolitik wird in München gemacht und könnte auch anders gestaltet werden. Beispielsweise könnte es eine längere gemeinsame Schulzeit (z.B. bis zur 6. Klasse) geben. Was viele nicht wissen: Fast überall in Europa gehen die Kinder länger gemeinsam in die Schule.

Das würde bedeuten, dass in etwa 20 Gemeinden des Landkreises Amberg-Sulzbach die Schule am Ort bleiben könnte. Beispielsweise könnte es aber auch eine Gemeinschaftsschule (wie in Schleswig-Holstein) geben. Das würde bedeuten, dass in etwa 10 Regionen des Landkreises alle Bildungsabschlüsse gemacht werden könnten und die Region wieder aufgewertet würde.

Für ein Gespräch zu diesem Thema bin ich jederzeit bereit. Sie können auch auf der Startseite dieser Homepage das von mir erstellte Papier anschauen, welches von meinem Kollegen Martin Güll (früher Rektor einer Hauptschule) fachlich ergänzt wurde.

 

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