RIS und Fahrpläne
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Pressemitteilung vom 17. Dezember 2010
Oberpfalz. (sor)
Das Reisenden-Informations-System (RIS) für Bahnreisende ermöglicht den Zugbegleitern, den Fahrgästen Auskunft darüber zu geben, ob evtl. Anschlusszüge noch am Bahnhof stehen oder ob die Züge bereits abgefahren sind. Allerdings können diesen Service nicht alle Bahnreisenden in Anspruch nehmen. Und dies nicht, weil es technisch nicht möglich ist, sondern weil es Bahngesellschaften gibt, die sich daran nicht beteiligen. Die Vogtlandbahn, so wurde MdL Reinhold Strobl von einem Zugbegleiter eröffnet, beteilige sich z.B. nicht an diesem System. Deshalb wartete Strobl auf seinen beiden letzten Heimfahrten von München in seinem Zug nach Schwandorf vergebens auf eine entsprechende Durchsage. Auch bei der Veröffentlichung von Fahrplänen gibt es Unterschiede, stellt Strobl fest. Während bei der DB und der BEG alle Fahrpläne aufgeführt seien, würden die Vogtlandbahn und auch Alex jeweils nur ihre eigenen Fahrpläne veröffentlichen. Strobl schlägt deshalb vor, dass es bei Ausschreibungen zur Bedingung gemacht wird, dass sich die Bahngesellschaften sowohl am RIS beteiligen und auch alle Zugverbindungen veröffentlichen. Eine solche Handhabung wäre ein kleiner, aber wichtiger Beitrag für mehr Service in den Zügen. In einem Schreiben an die Bayerische Eisenbahn-Gesellschaft macht sich der SPD-Abgeordnete jetzt für eine entsprechende Regelung stark.
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