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Von Reform der Grundschule kann keine Rede sein

Pressemitteilung vom 23. September 2009

Amberg-Sulzbach. (sor) 

”Schon wieder ein neuer unausgegorener Vorschlag zur Reform der Schulen in Bayern“, kommentiert der Schnaittenbacher Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl den heutigen Vorstoß von Kultusminister Spaenle zur Umgestaltung der Grundschule. „Damit verändert er nichts an den Problemen des dreigliedrigen Schulsystems und wenn er den Eindruck erwecken will, man wolle nun eine längere gemeinsame Schulzeit über sechs Jahre hinweg, dann stimmt das leider nicht. Hier wird wieder nur Kosmetik betrieben und neuer Wein in alten Schläuchen verkauft“, stellt Strobl fest, der Mitglied im Bildungsausschuss des Landtags ist.

Strobl betont, dass er und seine Fraktion seit Jahren eine grundlegende, vernünftige Reform der bayerischen Bildungslandschaft fordern. „Die jahrelange Flickschusterei führt zu nichts. Was Bayerns Eltern, Lehrer und Schüler brauchen, ist eine nachhaltige Schulreform die eine Abschaffung der Übertrittsdrucks in der Grundschule beinhaltet“, so Strobl. „Daneben brauchen wir allein im Grundschulbereich endlich die finanziellen Mittel, um kleinere Klassen, individuelle Förderung und Ganztagsangebote im Interesse der Kinder umsetzen zu können. Da ist von Spaenle nichts zu hören“.

 

 

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