Mit einer hohen Quote nicht abfinden
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Pressemitteilung vom 27. Februar 2011
Amberg. (sor)
Die hohe Quote von Schulabbrechern in den kreisfreien Städten Amberg (15,0 %), Regensburg (10,3%) und Weiden (9,4%) hat den SPD-Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl alarmiert. Strobl: „Ich gehe davon aus, dass die Schülerinnen und Schüler in den kreisfreien Städten genauso gescheit und die Lehrerinnen und Lehrer genauso engagiert sind wie in den Schulen in den Landkreisen, wo es erheblich günstigere Quoten (Amberg-Sulzbach: 3,9%) bei den Schulabbrechern gibt.“ Die Ursache für die erschreckend hohe Zahl von Schulabbrechern, so Strobl, müsse also wo anders liegen. Bedarf es eines Ausbaus der individuellen Förderung? Brauchen wir mehr Schulsozialarbeiter? In einer Anfrage zum Plenum will Strobl nun von der Staatsregierung wissen, wie sich diese die Ergebnisse der Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung erklärt und welche Gegenmaßnahmen hier vorgenommen werden können. Schon bei der Vorstellung der Studie hat Dr. Jörg Dräger gefordert, dass es entscheidend ist, die Probleme in den Kreisen und Kommunen zu erkennen und für die betroffenen Jugendlichen, Schulen und Stadtteile passgenaue Lösungen zu suchen. Auf keinen Fall, so Strobl, könne man die Ergebnisse der Studie einfach nur so zur Kenntnis nehmen und dann wieder zur Tagesordnung übergehen. Hier müsse unbedingt etwas geschehen, damit diese erschreckend hohe Quote möglichst bald der Vergangenheit angehört.
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