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Schulstandorte trotz zurückgehender Schülerzahlen erhalten

Pressemitteilung vom 1. Januar 2011

Amberg-Sulzbach. (sor)

Mit der von der Landesregierung geplanten Gemeinschaftsschule als 'gleichwertige zweite Säule' neben dem Gymnasium bestehe die Möglichkeit, Schulstandorte trotz zurückgehender Schülerzahlen zu erhalten und den Schulfrieden für viele Jahre zu sichern, sagte der Regierungschef in seiner Neujahrsansprache am Freitag. Allerdings war dies nicht Ministerpräsident Seehofer in München, sondern Peter Müller (CDU) in Saarbrücken.. Diese 'Chance auf einen historischen Schulkompromiss' dürfe nicht leichtfertig vergeben oder taktischen Erwägungen geopfert werden. So hieß es dort. In Bayern wird jedoch auf die Mittelschule und Schulverbünde gesetzt, was für den SPD-Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl bedeutet, dass es in absehbarer Zeit in den meisten Gemeinden des Landkreises nur noch Grundschulen geben wird. Mit Gemeinschaftsschulen, so Strobl, könnten jedoch z.B. auch in Schnaittenbach/Hirschau, Vilseck, im westlichen Landkreis oder im Vilstal auf Dauer Schulstandorte gesichert werden. Strobl verweist darauf, dass mit dem Verlust ihrer Schule die Kommunen einen Teil ihrer Identität verlören. In Denkendorf und Kipfendorf gibt es übrigens auch in Bayern entsprechende Bemühungen von Gemeinden für die Errichtung einer Gemeinschaftsschule.

 

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