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Schulstruktur im ländlichen Raum bietet nicht notwendige Bildungsangebote

Pressemitteilung vom 15. März 2010

Schnaittenbach/München. (sor)

Die Dinge auf den Kopf gestellt sind für den Schnaittenbacher Landtagsabgeordneten und kommunalpolitischen Sprecher der Oberpfalz-SPD Reinhold Strobl (SPD) in der heutigen Pressemeldung des Kultusministeriums zur Schule im ländlichen Raum: „Da wird behauptet man wolle die wohnortnahe Schule retten und führt gleichzeitig mit den geplanten Schulverbünden im Modell der Mittelschule den Schülertourismus überhaupt erst  ein. Da werden die Vorteile einer einzügigen Hauptschule geschildert, doch gerade diese Schulen sind in ihrem Bestand gefährdet und wurden in der Vergangenheit radikal besonders in den ländlichen Gebieten geschlossen.“

Von dem Ziel, ein attraktives, differenziertes Bildungsangebot in Bayern schaffen zu wollen, sei die Staatsregierung mit ihren Reformversuchen meilenweit entfernt, betont Strobl: „Das Konzept der neuen Mittelschule ist völlig unausgegoren und ein Etikettenschwindel, bei dem die wohnortnahen Hauptschulen unter dem Deckmantel der Mittelschule praktisch abgeschafft werden, mit allen Konsequenzen, die das für das örtliche Leben hat. Das ist das exakte Gegenteil, von dem, was das Ministerium behauptet“.

Wie ein praktikables Modell für die bayerische Schullandschaft aussehen könnte, das auch die Interessen des ländlichen Raums wahrt hat Strobl zusammen mit seinem Landtagskollegen Martin Güll vorgelegt. „Wir haben dabei klar gemacht, dass es möglich ist, Schule so zu gestalten, dass das System flexibel, wohnortnah und den Fähigkeiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler gerecht werden könnte, wenn man nur die ideologischen Scheuklappen fallen lässt.“

Das alternative Schulmodell für den Landkreis Amberg-Sulzbach finden Sie auf der Startseite von www.reinhold-strobl.de.


 

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