Staatsstraße 2123 - Großschönbrunn - Hirschau
|
Pressemitteilung vom 30. Januar 2009
Hirschau-Freihung. (sor) Aufgrund von Bürgeranfragen hat sich MdL Reinhold Strobl (SPD) hinsichtlich des Ausbaus der Staatsstraße 2123 zwischen Großschönbrunn und Hirschau mit dem Staatlichen Bauamt in Verbindung gesetzt. Die St 2123 ist auf dieser Strecke, so Strobl, mit knapp 1.100 Kfz/24h (Straßenverkehrszählung 2005) vergleichsweise gering belastet. Trotzdem gebe es hier aufgrund der vielen Kurven und des alten Ausbauzustandes, einen Handlungsbedarf. Eine mögliche Sanierung solle jedoch auf jeden Fall naturnah erfolgen. Wie Strobl vom Staatlichen Bauamt erfahren hat, liegt das Verkehrsaufkommen deutlich unter dem bayernweiten Durchschnitt von rund 3.800 Kfz/24h und unter dem oberpfalzweiten Durchschnitt (2.800 Kfz/24h). Dementsprechend sei der Ausbau der St 2123 auch nicht im 6. Ausbauplan für Staatsstraßen enthalten. Ein grundlegender Ausbau mit Linienverbesserung der Staatsstraße sei daher in absehbarer Zeit nicht möglich. Ungeachtet der Einstufung im Ausbauplan sei es jedoch Aufgabe des Straßenbaulastträgers, die Verkehrssicherheit und die Gebrauchstauglichkeit seines Straßennetzes durch Bestandserhaltungsmaßnahmen zu sichern. Wegen des abschnittsweise stark sanierungswürdigen Zustandes der Staatsstraße 2123 sei der Streckenabschnitt Großschönbrunn - Hirschau im bauamtlichen "Koordinierten Erhaltungs- und Bauprogramms (KEB)" in vorderster Dringlichkeit enthalten. Um zeitnah eine wesentliche Verbesserung des Straßenzustandes zu erzielen, führe das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach daher derzeit Voruntersuchungen und Abstimmungsgespräche zu einer Oberbausanierung zwischen Hirschau und der Einmündung der Kreisstraße AS 18 in die St 2123 durch. In Abhängigkeit der Ergebnisse dieser "Vorarbeiten" erscheint, vorbehaltich ausreichend zur Verfügung stehender Haushaltsmittel, eine kurzfristige bauliche Umsetzung.
|
| zurück |