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St 2235 Schmidmühlen-Burglengenfeld

Pressemitteilung vom 25. Januar 2011

Schmidmühlen. (sor)

„Wegen des streckenweise sanierungswürdigen Zustandes der Staatsstraße 2235 zwischen Schmidmühlen und Burglengenfeld ist das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach bestrebt, vorbehaltlich ausreichend zur Verfügung stehender Haushaltsmittel, den Streckenabschnitt mittelfristig abschnittsweise zu sanieren.“ Diese Antwort bekam MdL Reinhold Strobl (SPD)  vom Staatlichen Bauamt. Dieser hatte sich vor kurzem auf Anregung der beiden Gemeinderäte Johann Bauer und Helmut Rothmeier mit dem Staatlichen Bauamt in Verbindung gesetzt. Positiv sei, so Strobl, dass die Notwendigkeit einer Sanierung anerkannt werde und auch die Bereitschaft, hier tätig zu werden, sichtbar werde.  

Allerdings stelle das Bauamt diese Aussage, den Streckenabschnitt mittelfristig abschnittsweise zu sanieren, unter den Vorbehalt ausreichend zur Verfügung stehender Haushaltsmittel. Und hier fängt nach Aussage von MdL Strobl das Dilemma an. Trotz der Ankündigung des Programms „Aufbruch Bayern“ durch die Staatsregierung und regionaler CSU-Abgeordneten gebe es nämlich für die Staatsstraßen im neuen Doppelhaushalt insgesamt weniger Geld als vorher. Es werde für die Staatsstraßen so wenig Geld zur Verfügung stehen, dass nicht einmal die Sanierung bestehender Straßen gesichert sei. Die Frostaufbrüche würden den Zustand weiter verschlechtern.

Die Staatsstraße 2235 ist im betreffenden Abschnitt mit nur rund 1.300 Kfz/24h und weniger als 80 LKW pro Tag vergleichsweise gering belastet. Das Verkehrsaufkommen, so das Bauamt, liege nicht nur deutlich unter dem bayernweiten Durchschnitt von rund 3.800 Kfz/24h und 240 LKW/24h, sondern auch unter dem oberpfalzweiten Durchschnitt (2.800 Kfz/24h, 195 LKW/24h). Aufgrund dieser, im überregionalen Vergleich geringen Verkehrsbedeutung in Verbindung mit den zu erwartenden hohen Ausbaukosten werde auch bei der aktuellen Fortschreibung des Ausbauplanes für Staatsstraßen der Ausbau der Strecke Schmidmühlen – Burglengenfeld voraussichtlich nicht berücksichtigt.

Ein grundlegender Ausbau der Staatsstraße sei daher in absehbarer Zeit nicht möglich. Das geringe Verkehrsaufkommen führen Helmut Rothmeier und Johann Bauer allerdings auf die schlechte Beschaffenheit wie auch auf die engen Ausmaße dieser „Staatsstraße“ zurück. Vor allem deswegen würden insbesondere Lkw’s den kostenintensiveren sowie den zusätzlich umweltbelastenden Umweg auf der Kreisstraße über Pilsheim oder Kallmünz in Kauf.

MdL Reinhold Strobl und die beiden Gemeinderäte Johann Bauer und Helmut Rothmeier schätzen daher die Bereitschaft des Bauamtes, den Streckenabschnitt mittelfristig abschnittsweise zu sanieren. Sie würden sich aber wünschen, dass die Staatsregierung mehr Geld für die Staatsstraßen in den Haushalt einstellt, damit auch Straßen wie diese kurzfristig saniert werden können.

 

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