Noch keine konreten Aussagen zum Standort Kümmersbruck
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Pressemitteilung vom 24. April 2011
Kümmersbruck. (sor)
In einem Schreiben an MdL Reinhold Strobl und Bürgermeister Richard Gaßner bittet der Parlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt um Verständnis dafür, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine konkreten Aussagen zum Standort Kümmersbruck im Rahmen der weiteren Bundeswehrplanungen getroffen werden können. Strobl und Gaßner (er hatte ihm die Resolution des Gemeinderates Kümmersbruck übersandt) hatten sich in einem Brief an Bundesminister Dr. Thomas de Maiziere für den Erhalt des Bundeswehrstandortes Kümmersbruck eingesetzt. Der Parlamentarische Staatssekretär in seiner Antwort weiter: „Sie können versichert sein, dass dem Bundesminister der Verteidigung und mir die möglichen Folgen, die Städten und Gemeinden aus Stationierungsentscheidungen erwachsen können, bewusst sind. Alle für die Bundeswehrreform notwendigen Entscheidungen werden nach objektiven Maßstäben und unter sorgfältiger Abwägung aller relevanten Faktoren getroffen.“
„Die Bundeswehr“, so Christian Schmidt, „steht nicht zuletzt auf Grund der Auslandseinsätze großen Herausforderungen und Verantwortungen gegenüber. Das grundlegende Ziel der aktuellen Reform der Bundeswehr ist daher, die Bundeswehr noch professioneller, moderner und auch attraktiver zu gestalten. Der Bundesminister der Verteidigung wird diese Reform fortsetzen und nach einer sorgfältigen Analyse und Bewertung der Rahmenbedingungen die dazu notwendigen Entscheidungen treffen. Selbstverständlich kommt dabei auch der Frage der künftigen Stationierung der Bundeswehr eine gewichtige Bedeutung zu. Erst nach der Entscheidung über die künftige Grobstruktur der Bundeswehr und der Ausplanung der Feinstrukturen wird ein neues Konzept für die Stationierung der Bundeswehr in Deutschland zu erarbeiten sein.“
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