Vorwürfe müssen alle untersucht werden
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Pressemitteilung vom 9. Juli 2010
Schnaittenbach/München (sor)
„Ich hoffe, dass die Staatsanwaltschaft nun auch den im Buch von Wilhelm Schlötterer aufgeführten Vorgängen zur Zeit von Franz-Josef Strauß gründlich nachgehen wird“, kommentiert der Schnaittenbacher SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl das nun eröffnete Ermittlungsverfahrens gegen den Buchautor und früheren Ministerialrat Wilhelm Schlötterer, der in seinem Buch „Macht und Missbrauch“ gravierende Missstände in der Amtszeit des früheren bayerischen Ministerpräsidenten zusammengestellt hat.
Schlötterer, der erst Mitte Juni als Gast der Veranstaltungsreihe AS-Talk (Amberg-Sulzbacher Gespräche) des Abgeordneten aus seinem Buch in Altmannshof gelesen hatte, wurde von den drei Kindern des verstorbenen CSU-Patriarchen Franz Josef Strauß verklagt, dass die von ihm erhobenen Vorwürfe bezüglich der illegalen Anhäufung von Vermögen ihres Vaters unwahr seien. „Die Staatsanwaltschaft sollte dann auch alle Behauptungen, die in dem Buch Schlötterers aufgezeigt werden gründlich unter die Lupe nehmen. Ich sehe die Staatsanwaltschaft in der Pflicht, den im Buch dargestellten Vorgängen nachzugehen.“
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