Wertstoffhof Schnaittenbach
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Pressemitteilung vom 07. Juni 2011
Schnaittenbach. (sor)
Über die Erreichbarkeit des neuen Wertstoffhofes an der B 14 macht sich Stadt- und Kreisrat MdL Reinhold Strobl Gedanken. Er geht davon aus, dass der neue Wertstoffhof von den Bürgern nicht nur mit dem Auto, sondern auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad besucht wird. Da es bisher nur auf der nördlichen Seite der B 14 einen Geh- und Radweg gibt, stellt sich für Strobl die Frage nach der Verkehrssicherheit. So müssten die Besucher, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen, bei der Einfahrt zum neuen Wertstoffhof die B 14 überqueren. Es müßte also ein Übergang bzw. eine Beschilderung vorgenommen werden. Die andere Möglichkeit wäre, so Strobl, auch auf der Südseite der B 14 einen Gehweg bis zum neuen Wertstoffhof oder sogar bis zum Gewerbegebiet anzulegen. Dazu aber bedürfe es in diesem Bereich einer geringfügigen Verschiebung der B 14. Allerdings würden hier entsprechende Baukosten entstehen, weshalb vom Straßenbauamt auch die Prüfung einer rückwärtigen Erschließung des Wertstoffhofes angeregt wird.
Der SPD-Landtagsabgeordnete stellt auch eine Verlagerung der Ortstafel in Richtung Osten bis nach der Einfahrt zum Gewerbegebiet zur Diskussion. Dem wird jedoch entgegen gehalten, dass Verkehrszeichen „nur dort anzuordnen seien, wo die geschlossene Bebauung für den ortseinwärts Fahrenden erkennbar beginne.“ Der Grund dafür sei u.a., dass an der freien, unbebauten Strecke aufgestellte Ortstafeln und die damit einhergehenden verkehrsrechtlichen Regelungen durch den Verkehrsteilnehmer nicht akzeptiert würden. Verkehrsgebote und –verbote seien vielmehr nur dort zu treffen, wo es die örtliche Situation erfordere. Da die Gefahrenstelle nicht zu unterschätzen sei, spricht sich Strobl für eine alsbaldige Behandlung des Themas bei einer Verkehrsschau aus.
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