Pressemitteilung vom 29. Juli 2010
Amberg-Sulzbach/Neumarkt. (sor)
Als durchaus positiv sieht der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl den Rückgang der Arbeitslosigkeit auf 3,4 Prozent im Arbeitsamtsbezirk. Leider aber müsse man feststellen, dass sich die Stadt Amberg mit 7,2 % noch immer im oberen Bereich der Arbeitslosigkeit befindet. Hier müsse man sich den Hintergrund einmal genau anschauen, um von dieser hohen prozentualen Zahl herunterzukommen. Erfreulich sei die geringe Arbeitslosigkeit (2,5 %) in Neumarkt. Nicht so erfreulich sei es, dass die Anzahl der arbeitslosen Menschen in Bayern unter 25 Jahren erstmals im Juli wieder um 4.091 Personen auf 28.437 angestiegen sei.
Wenn man aber, so Strobl, am gleichen Tag, an dem diese positiven Zahlen verkündet werden, davon lesen müsse, dass die „Chefs auf Zeitarbeiter setzen“ und jede dritte neue Stelle über Leihfirmen besetzt werden, dann zeige dies, dass hier enormer Handlungsbedarf vorhanden ist. Es sei nicht hinnehmbar, dass sich Leiharbeit geradezu rasant vermehrt und mehr Stammbeschäftigung verdrängt. Es sei nicht hinnehmbar, dass ein Arbeitslohn um die 5 Euro in diesem Bereich keine Seltenheit ist. Strobl fordert, endlich wieder zu vernünftigen Arbeitsverhältnissen zurückzukommen. Arbeitnehmer und vor allem auch junge Menschen bräuchten endlich wieder Arbeitsplätze, die es ermöglichen, in die Zukunft zu planen und Investitionen zu tätigen. Davon profitiere letztendlich auch wiederum die Wirtschaft. „Das wird aber oft vergessen.“ bedauert Strobl.
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