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Amerikanische Botschaft antwortet MdL Reinhold Strobl

Pressemitteilung vom 23. Dezember 2007

 

Auerbach. (sor)

Die hohe Lebensqualität in den Gemeinden um den Truppenübungsplatz Grafenwöhr sowie die bereits seit langem bestehenden ausgezeichneten Beziehungen zwischen den US-Soldaten und der örtlichen Bevölkerung machen Grafenwöhr zu einem attraktiven Arbeitsplatz für die hier stationierten Soldaten und ihre Familien. Dies stellte US-Botschafter William R. Timken, Jr., in einem Brief an MdL Reinhold Strobl (SPD) heraus. Strobl hatte vor kurzem den amerikanischen Botschafter in Berlin auf die unerträglichen Belastungen durch Schieß- und Fluglärm bei Auerbach-Nitzlbuch bis hinein in die Nacht aufmerksam gemacht. Hinsichtlich des Schießlärms dürften Ausnahmen nicht zur Norm werden, sondern müssten Ausnahmen bleiben. Strobl verwies in seinem damaligen Schreiben darauf, dass die betroffene Bevölkerung in den zurückliegenden Jahren bzw. Jahrzehnten wirklich viel Verständnis für den notwendigen Schießbetrieb aufgebracht habe. Jetzt erwarte man Verständnis für die betroffene Bevölkerung.

Strobl hatte in seinem Brief auch betont, dass die Bevölkerung in der Oberpfalz schon immer freundschaftliche Kontakte zu den Soldaten der US-Armee am Truppenübungsplatz Grafenwöhr gepflegt habe. Der Botschafter dazu: „Der Erhalt dieser ausgezeichneten deutsch-amerikanischen Beziehungen genießt bei uns einen hohen Stellenwert.“ Die US-Army, so William R. Timken, Jr., unterstütze die Bemühungen des Bundesverteidigungsministeriums und des Freistaats Bayern, die Lärmbelästigung für die ansässige Bevölkerung und die nahe gelegenen Häuserblöcke zu reduzieren, ohne hierbei die Anzahl der durchgeführten Trainingseinheiten auf dem Gelände zurückzufahren. Zum Vorschlag von Strobl, eine Schießbahn zu verlegen, schreibt Timken: „Ihr Vorschlag, eine Range zu verlegen und eine Monitoring-Station zu installieren, wäre vermutlich beim Freistaat oder den zuständigen Beamten auf Bundesebene besser aufgehoben.“

Schließlich bedankt sich Timken bei Strobl dafür, dass er ihn auf diese Angelegenheit aufmerksam gemacht habe. Er setzt darauf, dass die gegenseitige Verständigung zwischen Deutschen und Amerikanern auch weiterhin gefördert wird. An einem weiterhin guten Einverständnis liegt auch Strobl viel. Gerade deshalb sei es aber wichtig, dass hier eine Lösung des Problems angestrebt werde. Bis jetzt würden die Zuständigkeiten zwischen Land, Bund und US-Army hin- und hergeschoben. Es sei seiner Ansicht nach notwendig, auf höchster Ebene einen runden Tisch einzurichten, auf dem dieser Punkt auf der Tagesordnung stehe.


 

 

 

 

 

 

 


 


 

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