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Ausbau der Bahnstrecke Nürnberg - Amberg - Furth i.W.

Pressemitteilung vom 15. Oktober 2007

 

Amberg-Sulzbach. (sor)

Im Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtages standen in der letzten Woche je ein Antrag der CSU und ein Antrag der SPD mit dem Ziel des Ausbaus und der Elektrifizierung der Bahnstrecke Nürnberg – Schwandorf – Furth i. W. auf der Tagesordnung. Der CSU-Antrag beinhaltete die Forderung, dass die Staatsregierung aufgefordert wird, im Rahmen der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans zu prüfen, inwieweit beim Ausbau des Schienenkorridors Richtung Tschechische Republik die Strecke von Nürnberg über Sulzbach-Rosenberg bis nach Prag berücksichtigt werden kann. MdL Reinhold Strobl (SPD), welcher für die Fraktion die Berichterstattung zu diesem Thema übernommen hatte, verwies darauf, dass zwar im nächsten Jahr die A 6 fertig gebaut werde, die Schienenanbindungen zwischen den beiden Ländern in Ost-West-Richtung zu wünschen übrig ließen. Die Strecke Nürnberg – Schwandorf – Furth i.W. sei zudem teilweise nur eingleisig ausgebaut. Die SPD-Fraktion gehe deswegen mit ihrem Antrag, die Staatsregierung aufzufordern, sich im Rahmen der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans beim Ausbau des Schienenkorridors Richtung Tschechische Republik für eine Berücksichtigung der Bahnstrecke einzusetzen, ein Stück weiter. Er begrüßte es, dass die Vertreter aus der Region hinsichtlich des Ausbaus der Bahnstrecke an einem Strick ziehen. Dem CSU-Antrag wurde mit den Stimmen der SPD zugestimmt, der Antrag der SPD wurde von der CSU-Mehrheit abgelehnt.

 


 


 

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