Bayernweite kommunale Netzwerkbildung
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Pressemitteilung vom 17. August 2007
Schnaittenbach - Wunsiedel. (sor)
In letzter Zeit werden auffällig viele bayerischen Kommunen vom „braunen Spuk“ heimgesucht. Mehr und mehr Gemeinden sehen sich plötzlich mit rechtsextremen Umtrieben in Form von Gedenkmärschen, Mahnwachen, Demonstrationen, Heldengedenken und Propagandaaktionen vor Ort konfrontiert. MdL Reinhold Strobl begrüßt es, dass nun die kommunale Vernetzungsarbeit gegen Rechtsextremismus vorangebracht wurde. Im Zentrum kürzlich stattgefundener Gespräche stand die Überlegung, wie die vom Rechtsextremismus zunehmend und regelmäßig betroffenen bayerischen Kommunen sich gegenseitig stärken und motivieren, durch Erfahrungsaustausch rüsten sowie effektive Synergien entwickeln und nutzen könnten. Ziel ist es, einen langfristigen und regelmäßigen Austausch zu ermöglichen, Fortbildungen zu organisieren und sich gegenseitig Experten zu vermitteln.
Auch in unserer Region kam es in letzter Zeit zu Anmietungen von Gaststätten, Treffen von Rechtsradikalen und anderen Vorkommnissen. Aus diesem Grund erachtet es MdL Reinhold Strobl für wichtig, dass sich auch unsere Kommunen mit dieser Thematik beschäftigten. Er verweist deshalb darauf, dass die Stadt Wunsiedel und die Projektstelle gegen Rechtsextremismus in Kooperation mit den vier kommunalen Spitzenverbänden im Oktober ein erstes Treffen durchführen, um gemeinsam gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz, Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung vorzugehen. Interessenten können nähere Informationen bei MdL Reinhold Strobl (reinhold.strobl@bayernspd-landtag.de) bekommen.
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