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Braucht die Oberpfalz den Transrapid?

Pressemitteilung vom 09. November 2007

 

Schnaittenbach/München. (sor)

Jetzt weiß die erstaunte Öffentlichkeit und ganz Bayern endlich ganz genau, was die Oberpfalz braucht: den Transrapid. Wie sagte doch der CSU-Abgeordnete Stahl: „Der Bau kostet dann vielleicht vier Milliarden Euro, aber ich habe eine echte Erschließungsfunktion für eine ganze Region dazu gewonnen.“ Gut, dann geben wir halt 4.000.000.000,00 Euro so locker für den Transrapid aus. Würde damit die Oberpfalz aber verkehrstechnisch erschlossen? Bekäme die Gemeinde Pirk vielleicht eine Transrapid-Haltestelle? Ob dann aber noch Geld übrig bleibt für den Ausbau der Bahn, bezweifelt der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl. Ihm wäre es viel lieber, wenn seine CSU-Kollegen auf dem Teppich bleiben würden. Was die Oberpfalz und ganz Ostbayern brauche, sei eine bessere und direkte Anbindung auf der Bahn an den Großflughafen München. Warum beim Bau des Franz-Josef-Strauß-Flughafens nicht von vornherein daran gedacht wurde, sei ihm, Strobl, sowieso nicht einsichtig.

Die Oberpfalz, so Strobl, brauche sich nicht zu verstecken: „Wir haben vieles zu bieten: touristisch und wirtschaftlich.“ Unter Rot-Grün sei der Ausbau der A 6 forciert worden. Im nächsten Jahr gibt es den Lückenschluss auf der A 6. Dann könne man von Nürnberg nach Prag auf der Autobahn durchfahren. Wo es aber mangelt, sei der Ausbau der Bahnstrecken. Die Strecke Dresden - Hof – Regensburg – München müsse eine größere Beachtung bekommen. Die Strecke Nürnberg – Schwandorf – Furth i.Wald müsse ausgebaut werden. Bisher gebe es zwischen den beiden Ländern Tschechien und Deutschland noch keine ausgebaute Bahnstrecke. Strobl: „Die Oberpfalz braucht keine unrealistischen Visionen, sondern realistische Vorschläge.“

 

 

 

 

 

 


 


 

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