CSU - Umkehr in der Energiepolitik?
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Pressemitteilung vom 07. März 2008
Erstaunt hat der oberpfälzer Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl (SPD) auf einen Antrag der CSU-Kreistagsfraktion Amberg-Sulzbach reagiert, der eine völlige Umstellung der landkreiseigenen Einrichtungen auf Ökostrom fordert: „Scheinbar hat sich in der CSU jetzt doch die späte Einsicht breit gemacht, dass die herkömmliche Energieerzeugung durch Atomkraft und Kohlekraftwerke keine Zukunft hat.“
In ihrem Antrag fordert die CSU-Fraktion, dass künftig nur noch Anbieter von erneuerbaren Energien bei der Auftragsvergabe von Stromlieferungsverträgen zum Zuge kommen sollen. „Da kann ich der CSU nur zustimmten, dass auch die öffentlichen Einrichtungen mit gutem Beispiel vorangehen und erneuerbare Energiequellen nutzen. Zumindest auf der örtlichen Ebene können wir da Zeichen setzen“, meint Strobl. „Dass die CSU da eine völlige Kehrtwendung macht, freut mich.“
Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag setzt sich seit Jahren für einen Ausstieg aus der Atomenergie und die verstärkte Nutzung von alternativen Energieformen ein. „Die Photovoltaik, Biomasse, Wärmetauscher und andere Ansätze können und müssen wir für die Zukunft stärker nutzen“, meint Strobl, „Da ist die Staatsregierung gefordert endlich entsprechend Flagge zu zeigen und ich hoffe, dass dieser Sinneswandel der Amberg-Sulzbacher CSU-Kreistagsfraktion auch seine Entsprechung in der Energiepolitik des gesamten Freistaats findet.“
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