CSU bittet bei SPD um Spende
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Pressemitteilung vom 10. November 2007
Amberg-Sulzbach. (sor)
„Bitte helfen Sie mit einer Spende und Ihrem persönlichen Einsatz im Freundes- und Bekanntenkreis, den längst überfälligen Wechsel im Landkreis Amberg-Sulzbach für eine erfolgreiche Zukunft Wirklichkeit werden zu lassen.“ Diesen vom CSU-Kreisvorsitzenden und vom CSU-Landratskandidaten unterschriebenen Brief mit dem erwähnten Inhalt bekamen nicht nur Firmen und Vereine im Landkreis, sondern auch der SPD-Unterbezirk Amberg. Als Hans Messmann, der Kassier des SPD-Unterbezirks, dem SPD-Kreisvorsitzenden MdL Reinhold Strobl diesen Brief vorlegte, war dieser doch ein bisschen erstaunt über den Inhalt. Steht in dem Brief doch auch zu lesen, dass „der Stillstand im Landkreis Amberg-Sulzbach ein Ende haben muss“. Die Weichen müssten richtig gestellt werden. Dabei hätten, so SPD-MdL Strobl, die Wählerinnen und Wähler vor 6 Jahren die Weichen richtig gestellt und Armin Nentwig zum Landrat gewählt.
Um die Bitte um finanzielle Unterstützung zu untermauern, hat die CSU in dem Brief an die SPD auch gleich noch einen Überweisungsträger beigelegt. Nach Rücksprache mit den Delegierten der Ortsvereine sieht die SPD jedoch von einer finanziellen Unterstützung der CSU und einem persönlichen Einsatz für die CSU ab. Schließlich habe die CSU weitaus mehr Geld. Auch sei man der Ansicht, dass sich der Landkreis keineswegs im Stillstand befinde. Im Gegenteil: In den letzten Jahren sei viel für diesen Landkreis erreicht worden. Die von der CSU eingeforderte Aufbruchstimmung in unserer Region sei bereits da und habe nicht auf die CSU gewartet, so Strobl. Wie die CSU nun ihren Landrats-Wahlkampf ohne die Unterstützung durch die SPD finanziert, bleibt abzuwarten.
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