Pressemitteilung vom 16. November 2007
Amberg-Sulzbach. (sor)
Bei der gestrigen Regierungserklärung hat der neue Ministerpräsident angekündigt, dass die Staatsregierung ein Programm von 10 Mio € auflegen will, mit dem der Anschluss an das schnelle Internet möglich wird. Damit soll nach Aussagen von Beckstein die Erschließung des ländlichen Raums mit Datenautobahnen verstärkt gefördert werden. Der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl, dem die Versorgung mit DSL in der Region schon seit längerer Zeit ein Anliegen ist, hat in diesem Zusammenhang Ministerpräsident Beckstein um Auskunft gebeten, wie hoch der Investitionsbedarf in ganz Bayern ist.
In dem Brief weist Strobl darauf hin, dass die SPD-Fraktion in der zurückliegenden Zeit immer wieder darauf aufmerksam gemacht hat, dass hier in der Tat Handlungsbedarf besteht, weil es nicht sein könne , dass vor allem der ländliche Raum benachteiligt werde und die Unternehmen dadurch einen Standortnachteil haben. Diese Anträge, so Strobl, wurden aber leider bisher immer abgelehnt. Deshalb sei es erfreulich, dass sich hier nun endlich etwas bewege.
Strobl weist darauf hin, dass es in der Stadt Amberg ein Industriegebiet gibt (Amberg-Nord bzw. Immenstetten) gibt, welches nach wie vor keinen DSL-Anschluss hat. In der Gemeinde Gebenbach ist es ebenso und in vielen anderen Gemeinden (z.B. Stadt Schnaittenbach) seien Ortsteile noch ohne DSL-Anschluss.
Strobl hat in seinem Schreiben an Beckstein die Erwartung zum Ausdruck gebracht, dass diese Lücken in der Region Amberg-Sulzbach mit Hilfe dieses Programms geschlossen werden können und vielleicht diese Region sogar als Modellprojekt ausgesucht werden könnte. Er bittet hier auch Bürgerinnen und Bürger, Betriebe und Kommunen, ihm hier Auskünfte über den derzeitigen Stand der DSL-Versorgung zukommen zu lassen. Hier die Email-Adresse: reinhold.strobl@bayernspd-landtag.de.
|