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Erneuerbare Energien

Pressemitteilung vom 19. Juni 2008

Amberg-Sulzbach/Neumarkt. (sor)

Das Bundesumweltministerium verlängert die Förderung für den Einbau moderner Heizungsanlagen über den 30. Juni 2008 hinaus: Noch bis Ende 2009 erhalten Investoren zusätzlich zur bestehenden Förderung von Solarkollektoren einen Bonus, wenn gleichzeitig der alte Heizkessel durch einen Öl- oder Gasbrennwertkessel ausgetauscht wird. Der Bonus beträgt bei der Kombination von Kesseltausch mit Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung 750 Euro und in der Kombination von Kesseltausch mit Solarkollektoren zur alleinigen Warmwasserbereitung 375 Euro.

MdL Reinhold Strobl begrüßt diese Mitteilung von MdB Marianne Schieder: "Der Kesseltausch-Bonus belohnt damit sowohl die Investitionen zur Senkung des Energieverbrauchs als auch zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung in Gebäuden. Das hilft dem Klima und spart Heizkosten." Mittlerweile setzten immer mehr Gebäudebesitzer auf sparsamen Energieverbrauch bei Gebäudeheizung und Warmwasserbereitung. Zur Freude der heimischen Handwerksbetriebe gebe es speziell in der Oberpfalz einen regelrechten Boom bei umweltfreundlichen und energiesparenden Technologien. "Das ist gut für die Arbeitsplätze und das Klima", so die Abgeordneten.

Für ein Einfamilienhaus bedeutet das eine Förderung von 2.010 Euro bei einer Investition in einen modernen Brennwertkessel und eine 12 Quadratmeter große Solaranlage, die Warmwasser erzeugt und die Heizung unterstützt. Der staatliche Zuschuss beträgt rund 12 Prozent der Investitionskosten.

Das Bundesumweltministerium fördert über das Marktanreizprogramm (MAP) Investitionen in erneuerbare Energien im Wärmebereich. In diesem Jahr stehen dafür 350 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Im kommenden Jahr sind es bis zu 500 Millionen Euro. Ursprünglich sollte der Kesseltausch-Bonus Ende Juni auslaufen.

Nähere Informationen sind über die Klima-Hotline, Telefon: 0180/2004200, zu erhalten. Anträge sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) zu stellen.

 

 

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