Zur Person
  Aktuelles
  Themen
  Kontakt
  Startseite
   
Pressemitteilungen
Termine & Veranstaltungen
Informationen (A-Z)
Bilder
Links
Kurioses
 
Zurück zur Startseite

 

Keine Privatisierung der Sparkassen

Pressemitteilung vom 22. Juni 2007

 

Den Erhalt der öffentlich-rechtlichen Sparkassen fordert der Schnaittenbacher Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl (SPD) nach einem Fachgespräch seiner Fraktion zur Zukunft der Sparkassen und ihrer Bedeutung für die Region. Hintergrund sind die Pläne, dass sich die öffentliche Hand aus dem Bankengeschäft zurückziehen solle und die Sparkassen privatisiert werden sollten, wie dies in Nordrhein-Westfalen geplant und in einem Strategiepapier des Bundesverbandes Deutscher Banken vorgeschlagen wird.

Strobl: „Durch einen Ausverkauf der Sparkassen würden zahllose mittelständische Unternehmer und viele Privatpersonen in Schwierigkeiten kommen. In England haben seit der Privatisierung rund fünf Millionen Menschen bereits kein Girokonto mehr.“

Strobl verweist darauf, dass die öffentlich-rechtlichen Sparkassen erhalten bleiben müssen, da sie gerade im ländlichen Raum viele Vorteile brächten. Das kundennahe Netz der Sparkassenfilialen gehöre zur notwendigen Grundversorgung insbesondere für ältere Menschen und Familien. „Öffentlich-rechtliche Sparkassen stehen für ein gleichmäßiges Angebot im flachen Land und haben den Vorteil der Kundennähe“, meint Strobl. „Daneben sind besonders Menschen mit niedrigem Einkommen auf ihr Giro-Konto oder Sparbuch bei der Sparkasse angewiesen.“

„Auch viele mittelständische Unternehmen und Selbständige in unserer Region wären ohne die öffentlich-rechtlichen Sparkassen und Genossenschaftsbanken unterfinanziert“, so der Abgeordneten weiter. „Die Sparkassen sind die größten Finanzdienstleister der kleinen und mittleren Betriebe. Da hängen von dem Erhalt des Sparkassensystems viele Existenzen und auch Arbeitsplätze dran. Das leistungsfähige Unternehmen Sparkasse mit seiner regionalen Verankerung und Verpflichtung muss in seiner jetzigen Form erhalten bleiben. Davon profitieren Wirtschaft, Bürger und Kommunen.“

zurück