Pressemitteilung vom 02. Januar 2008
Vilseck. (sor)
Mit 14 Kandidatinnen und Kandidaten tritt die SPD bei der Kommunalwahl am 2. März an. Bei einer Versammlung im Gasthaus Ströll in Schlicht wurden diese nominiert. SPD-Kreisvorsitzender MdL Reinhold Strobl freute sich, dass damit in 25 von 27 Gemeinden und Städten des Landkreises eigene Wahlvorschläge eingereicht werden. Dies mache wieder einmal deutlich, dass die SPD im Landkreis in der Bevölkerung fest verankert sei. Die SPD könne den Wählerinnen und Wählern damit in den Gemeinden und im Landkreis ein gutes personelles und inhaltliches Angebot bieten. Er begrüßte es, dass sich so viele Menschen bereit erklären, die Zukunft ihrer Gemeinden selbst in die Hand zu nehmen und sich einzubringen. Strobl erhofft sich bei der anstehenden Kommunalwahl im Landkreis einen Wettbewerb um die besseren Ideen nach dem Motto: „Nicht aufeinander los gehen, sondern aufeinander zugehen.“
Die beiden Stadträte Heinrich Zinnbauer und Josef Götz berichteten aus der Arbeit des Stadtrates. Auch wenn die Stadt Vilseck finanziell gut dastehe, so sei sie dennoch auf die Zuschüsse des Staates angewiesen. Leider müsse man oft lange auf zugesagte Zuschüsse warten. Allein bei der Abwasserentsorgung stünden noch über eine Million Euro aus. Die Stadträte berichteten von der Sanierung des Kastens Nordost der Burg „Dagestein“. Es war, wie sich bei den Untersuchungen herausstellte, akut einsturzgefährdet. Der Stadtrat habe sich erst in der Lage gesehen, das Projekt anzugehen, nachdem die Finanzierung mit Mitteln aus dem Sätdtebauförderungsgesetz und vor allem mit einem Zuschuss aus dem Entschädigungsfonds in Höhe von 420.000 Euro gesichert schien. Nun habe die Stadt jedoch einen Bescheid bekommen, in dem lediglich zinslose Darlehen bewilligt worden seien.
Ein weiterer Diskussionspunkt war die Verkehrsinfrastruktur. Hier entzündete sich die Diskussion vor allem am Prestigeobjekt Transrapid. Dabei sei es dringend notwendig, die Bahn-Infrastruktur in der Oberpfalz auszubauen. Hier müsste dringend mehr Geld zur Verfügung gestellt werden. Auch im Bereich des Straßenbaus gebe es viele offene Baustellen. Vor allem bei den Staatsstraßen bestehe ein enormer Investitionsbedarf. Begrüßt wurde die Fertigstellung der A 6 im Herbst dieses Jahres. Heinrich Zinnbauer äußerte am Schluss der Versammlung die Hoffnung, dass die SPD im neuen Stadtrat wieder stärker vertreten ist. Heinrich Zinnbauer und Josef Götz haben sich darüber hinaus außerdem bereit erklärt, für den Kreistag zu kandidieren.
Hier die SPD-Stadtratskandidatinnen und Kandidaten:
- Götz Josef, Stadtrat
- Zinnbauer Heinrich, Stadtrat
- Herlitze Siegfried
- Zinnbauer Renate
- Schmid Josef
- Bräutigam Josef
- Freitag Regina
- Müller Sebastian
- Langner Irmgard
- Moser Andreas
- Langner Axel
- Zinnbauer Daniela
- Götz Thomas
Die drei Erstgenannten werden 3-fach aufgeführt. Ersatzkandidatin: Agnes Götz
Unser Bild zeigt die bei der Versammlung anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten gemeinsam mit MdL Reinhold Strobl
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