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Petition Schmidmühlen

Pressemitteilung vom 13. Dezember 2008

 

Schmidmühlen/Hohenburg. (sor)

In den Sommerferien war die mögliche Verlagerung einer Hauptschulklasse in einen benachbarten Schulstandort in den beiden Gemeinden in der Diskussion.
Da ein Schüler bzw. eine Schülerin fehlte, bestand die Gefahr, dass eine ganze Hauptschulklasse nach Ensdorf bzw. nach Ursensollen ausgelagert werden könnte. Dabei ist erst in den letzten Monaten die Hauptschule mit einem großen Kostenaufwand renoviert worden. Der Fraktionssprecher der SPD in Hohenburg hatte sich deshalb mit einer Petition an den Landtag gewandt.
Bekanntlich wurde damals die in Bayern gültige Mindestklassenstärke von 15 Schülern in der Hauptschule durch den überraschenden Zuzug eines Kindes aus einem fernöstlichen Land erreicht, so dass die Klasse in Schmidmühlen bleiben konnte. Nachdem aufgrund der Koalitionsverhandlungen zwischen CSU und FDP erst jetzt die Ausschüsse ihre Arbeit aufnehmen konnten, stand die Petition am vergangenen Donnerstag auf der Tagesordnung des Bildungsausschusses.

Dort wies der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl darauf hin, dass sich zwar in diesem konkreten Fall die Angelegenheit erledigt hat, es aber auch noch viele andere Schulen gebe, wo genau der gleiche Fall vorliege bzw. wo ein Unterschreiten der Mindestklassenstärke erwartet werden könne. Er forderte deshalb die CSU auf, die Frage der Mindestklassenstärke neu zu diskutieren. Strobl hegt die Befürchtung, dass in den kommenden Jahren noch viele Hauptschulklassenverlagerungen bzw. noch etliche Schließungen von Hauptschulen zu erwarten sind, wenn sich hier nichts ändert. Strobl:
"Aufgeschoben ist nicht aufgehoben."

 

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