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Planungsfortschritt der B 14 Ortsumgehung Sulzbach-Rosenberg

Pressemitteilung vom 28. Dezember 2007

 

Sulzbach-Rosenberg. (sor)

Im Juni 2003 besuchte MdB Heidi Wright (SPD) auf Einladung ihres vormaligen Bundestagskollegen und damaligen Mitglieds im Verkehrsausschuss, Reinhold Strobl, die Stadt Sulzbach-Rosenberg. Sehr anschaulich konnten damals Bürgermeister Gerd Geismann und der Leiter des Straßenbauamtes, Hermann Gläser, darlegen, dass eine Ortsumgehung sinnvoll und notwendig sei. Tatsächlich kam daraufhin die Ortsumgehung der B 14 auch in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans. Auch unter dem Gesichtspunkt einer schnellen Erreichbarkeit des Krankenhauses in Sulzbach-Rosenberg aus dem östlichen Landkreis wäre diese Maßnahme, so MdL Reinhold Strobl, sehr interessant. Bekanntlich soll das Krankenhaus eine eigene Zufahrt von der B 85 her bekommen. Aufgrund jüngster Äußerungen hat MdL Strobl nun im Bundesverkehrsministerium bei Staatssekretär Achim Großmann nachgefragt, wie es um den Planungsfortschritt der B 14 Ortsumgehung steht.

Das Ministerium teilt dem SPD-Abgeordneten mit, dass es angesichts des erwarteten Verkehrszuwachses auf der B 14 im Bereich Sulzbach-Rosenberg für die Bundesregierung keinen  Anlass gebe, die Planung des Projektes in Zweifel zu ziehen. Man erwarte infolge des Lückenschlusses von der A 6 zur A 93 auf der B 14 im Bereich Sulzbach-Rosenberg auch keinen Verkehrsrückgang. Dies zeige auch bereits eine vorliegende Prognose von Ende 2000, die bis zur Einleitung des Planfeststellungsverfahrens aktualisiert werde. Derzeit würden die Projektunterlagen erarbeitet. Bestandteil dieser Unterlagen sei der „landschaftspflegerische Begleitplan“, in dem die naturschutzfachlichen Fragen behandelt würden. Da weder FFH- noch Vogelschutzgebiete betroffen seien, würden entsprechende spezielle Verträglichkeitsprüfungen entfallen. Der Bundesregierung seien keine naturschutzfachlichen Probleme bei dieser Ortsumgehung bekannt, die ein Scheitern des naturschutzfachlichen Planungsauftrages erkennen lassen würden.

Zu der Entwicklung der Verkehrszahlen konnte das Ministerium Strobl mitteilen, dass diese auf der B 14 im Bereich von Sulzbach-Rosenberg zwischen 2003 und 2005 um rund 10 Prozent gestiegen seien. Der Lkw-Anteil liege nach der letzten Verkehrszählung zwischen 6 und 7 Prozent. Der Lkw-Anteil sei seit der Einführung der Maut von damals schon 4 – 5 % auf jetzt 6 – 7 Prozent gestiegen. Aufgrund dieser Auskunft aus dem Bundesverkehrsministerium geht Strobl von einer zügigen weiteren Planung aus.


 

 

 

 

 

 

 


 


 

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