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Staatsstraße Kemnath

Pressemitteilung vom 17. November 2008



Kemnath a.B. ( )

Der Ausbau der Staatsstraße 2399 zwischen Neunaigen und Kemnath a.Buchberg entspricht sowohl einer Forderung der Gemeinde Wernberg-Köblitz als auch von MdL Reinhold Strobl. Dieser hatte sich vor kurzem bei Innenminister Joachim Hermann dafür eingesetzt, an dieser Straße Verbesserungen vorzunehmen. Die St 2399 ist inzwischen von Freudenberg bis Mertenberg ausgebaut. Es fehlt noch die Ortsumgehung von Mertenberg. Logisch wäre es also, die St 2399 von Kemnath a.Buchberg bis Neunaigen, wo sie sich noch in einem schlechten Zustand befindet, ebenfalls auszubauen. Dem widerspricht allerdings lt. Auskunft von Innenminister Hermann die Verkehrsbelastung mit knapp 2.500 Kfz/24h. Sie liege somit unter dem bayerischen Durchschnitt von rd. 3.800 Kfz/24h Auch beim Schwerverkehr sei die Belastung mit 60 – 70 Lkw pro Tag vergleichsweise gering.

Somit sei der Ausbau der Staatsstraße 2399 zwischen Kemnath a.Buchberg und Neunaigen im derzeit geltenden Ausbauplan lediglich in der Dringlichkeitsstufe 1 R enthalten. Ein grundhafter Ausbau scheide daher aus. Aufgrund der unterdurchschnittlichen Verkehrsbelastung sei auch bei der nächsten Fortschreibung des Ausbauplanes für die Staatsstraßen mit keiner besseren Dringlichkeitseinstufung zu rechnen.

Unabhängig von der Einstufung im Ausbauplan sei es jedoch erforderlich, die Gebrauchsfähigkeit und die Verkehrssicherheit des angesprochenen Straßenzuges durch Bestanderhaltungsmaßnahmen zu gewährleisten sowie die Substanz der Staatsstraße zu sichern.

Innerhalb des Koordinierten Erhaltungsprogramms des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach habe die Staatsstraße 2399 zwischen Kemnath a.Buchberg und Neunaigen daher hohe Priorität. Vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel sei vorgesehen, in den kommenden Jahren Bestanderhaltungsmaßnahmen im angesprochenen Bereich durchzuführen. In diesem Zusammenhang werde auch die Straßenentwässerung saniert und es könnten geringfügige Verbesserungen der Linienführung durchgeführt werden. MdL Strobl wird hier in Kontakt mit dem Staatlichen Bauamt bleiben. Bayernweit werde sich die SPD weiterhin für eine Aufstockung des Etats für den Staatsstraßenbau einsetzen.

Bei einem Ortstermin erläuterte MdL Reinhold Strobl seinen Stadtratskollegen Uwe Bergmann, Gerald Dagner und Georg Dobmeier sowie Kreisrat Rudolf Bergmann die vorgesehenen Maßnahmen an der St 2399.

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