Pressemitteilung vom 23. April 2008
Amberg-Sulzbach. (sor) Nachdem dem SPD-Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl von Zugreisenden immer wieder von überfüllten Zügen von und nach Nürnberg berichtet wurde und er die Situation auch aus eigener Erfahrung kennt, hat er sich an die Deutsche Bundesbahn gewandt und um eine Einschätzung seitens der DB dazu gebeten. In der Tat gebe es - wie auf den meisten Zulaufstrecken zu Ballungsräumen - die von Strobl geschilderten Auslastungsspitzen vor allem im Abschnitt Nürnberg - Hersbruck rechts der Pegnitz, so Vertreter der Deutschen Bundesbahn.
In den kritischen Stunden würden heute schon zwei RE-Züge kurz hintereinander fahren, wobei die erste Fahrt (15.36 Uhr, 16.36 Uhr ab Nürnberg) sehr gut frequentiert sei, die zweite (15.53 Uhr, 16.53 Uhr ab Nürnberg) hingegen noch freie Sitzplatzkapazitäten aufweisen würde. Es sei also nicht unbedingt so, dass ein weiterer Zug eine Entlastung garantieren würde, da erkennbar nur speziell diese 2 Züge so gut besetzt seien, während die 2 anderen, nur 17 Minuten später verkehrenden, RE-Züge über genug freie Sitzplätze verfügen würden. Zusätzlich zu den genannten RE-Verbunden würden - allerdings mit einer rd. 20 Minuten längeren Fahrzeit noch RB-Züge um 15.57 Uhr, 16.08 Uhr, 16.57 Uhr, 17.11 Uhr ... von Nürnberg nach Hersbruck r. Pegnitz fahren.
Leider, so die DB, könnten die stark ausgelasteten Züge auch nicht verstärkt werden, da hierfür ein zusätzliches Fahrzeug, das derzeit nicht vorhanden sei, eingesetzt werden müsste. Hier müssten für eine absolute Spitzenbelastung Kapazitäten vorgehalten werden, die den Rest des Tages nicht mehr benötigt würden. Eine gleichmäßigere Verteilung der Fahrgäste auf alle Züge in den Spitzenstunden könnte zu einer deutlichen Entspannung des Problems führen, so der Hinweis der DB.
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