"Mit fremden Federn geschmückt"
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Pressemitteilung vom 12. Dezember 2007
Amberg-Sulzbach. (sor)
Als eine Veranstaltung mit wenig Neuigkeitswert sieht der Schnaittenbacher Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl die gestrige Straßenbaukonferenz in Hahnbach. „Dabei wurde lediglich über Straßenprojekte debattiert, die ausschließlich über den Bund und mit keinem Euro vom Freistaat finanziert werden“, so Strobl. So würden alle angesprochenen Projekte wie der Lückenschluss der A 6, die Ortsumgehung der B 14 bei Sulzbach-Rosenberg, der Ausbau der B 85 und der Kreisverkehr der B 14 in Hahnbach vom Bund finanziert.
„Staatssekretär Heike sollte da lieber mit Sorge auf die Finanzierung der Staatsstraßen in der Oberpfalz blicken, als die Verantwortung des Bundes in den Vordergrund zu rücken“, stellt Strobl fest. Im Rahmen einer Anfrage im Landtag will Strobl deshalb nun ausfindig mchen, wie viele Straßenbaumittel vom Bund und wie viele vom Freistaat in den vergangenen fünf Jahren in den Landkreis Amberg-Sulzbach bzw. die Oberpfalz eingeflossen sind. Die Antwort dürfte sicherlich sehr interessant werden.“
Als einziges Staatsstraßenprojekt im Landkreis sei die Staatsstraße 2123 mit dem Ausbau des Bahnübergangs in Vilseck vom Freistaat im Landeshaushalt vorgesehen. Strobl: „Da wäre es interessant zu hören, was da von den angekündigten 100 Millionen des Programms 2020 für unseren Landkreis übrig bleibt, wenn diese Mittel bayernweit eingesetzt werden. Hier müsste mal konkret gesagt werden, welche Summen eigentlich für welche Straßenbauprojekte von der bayerischen Staatsregierung in den kommenden Jahren eingesetzt werden sollen.“ Strobl: „Warum sprechen eigentlich die CSU-Mandatsträger bei solchen Veranstaltungen nicht über den Ausbau von Staatsstraßen?“ Hier gäbe es viel zu tun.
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