Teilhauptschule Immenreuth
|
Pressemitteilung vom 13. Juli 2007
Immenreuth. (sor)
"Immenreuth nimmt Abschied von seiner Teilhauptschule." Unter diesem Motto findet am morgigen Sonntag in der Mehrzweckhalle in Immenreuth eine Veranstaltung statt, bei welcher Abschied von der Teilhauptschule genommen wird. Aus diesem Anlass erinnert der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl daran, dass die Schließung von Teilhauptschulen auf die Bildungspolitik der bayerischen CSU-Staatsregierung zurückzuführen ist. Schon vor der Einführung der R 6 habe die SPD, so Strobl, darauf hingewiesen, dass dies Auswirkungen auf die Schulsituation in den ländlichen Regionen haben werde. Die CSU-Mehrheit im Bayerischen Landtag habe außerdem im Juli 2004 den Beschluss gefasst, die Hauptschulen zu konzentrieren, was mit einer Schließung der Teilhauptschulen gleichzusetzen sei.
Schon damals, so Strobl, habe die damalige Landtagsabgeordnete Marianne Schieder (heute MdB) auf die Vorteile der kleinen Teilhauptschulen für die wohnortnahe Beschulung hingewiesen, die günstigere Schülerbeförderung und vor allem auf den familiären Charakter dieser Schulen. Wenn die CSU in Bayern nicht bereit sei, neue Schulmodelle zuzulassen, bedeute dies über kurz oder lang das Aus auch für einzügige Hauptschulen. Erst in dieser Woche, so Strobl, habe man im Bildungsausschuss eine Petition aus einer Gemeinde mit immerhin 7.000 Einwohnern gehabt, die Schwierigkeiten habe, die notwendige Mindestschülerzahl im Hauptschulbereich zu erbringen. Das sei keine Politik für den ländlichen Raum und auch keine Politik für unsere Kinder, stellt Strobl dazu fest.
|
| zurück |